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Labor Berlin – Charité Vivantes Unternehmensgruppe

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Labor Berlin – Charité Vivantes Unternehmensgruppe

Mit neuen Methoden die Nase vorn


Mehr als 70 % aller medizinischen Diagnosen werden mithilfe von Laborbefunden gestellt. Im Großraum Berlin wird der Großteil der Krankenhausdiagnostik von der Labor Berlin – Charité Vivantes Unternehmensgruppe geleistet. Deren Prozesse sind so ausgerichtet, dass Laborergebnisse innerhalb kürzester Zeit vorliegen können. Zur Pflicht kommt bei diesem Mittelständler noch die Kür: Er verstärkt seinen Bereich Studien, Kooperationen und Innovationsmanagement und arbeitet schon heute an den diagnostischen Lösungen von morgen.

Der Teufel, so besagt eine Redensart, steckt oftmals im Detail. Das gilt auch für seltene Immundefekte beim Menschen: Wenn jemand einen bislang kaum bekannten Immundefekt hat, kommen herkömmliche Screeningverfahren häufig nicht weiter. Mittels des sogenannten Next-Generation-Sequencing arbeitet Labor Berlin deshalb daran, solche Immundefekte künftig zu tragbaren Kosten identifizierbar und damit therapierbar zu machen.

Studien, Kooperationen, Innovationsmanagement

Im klinischen Alltag gibt es immer wieder Situationen, in denen umfassende diagnostische Prüfkaskaden nicht abgewartet werden können. Ein Beispiel dafür ist der Nachweis einer viralen Infektion bei Intensivpatienten, wenn eine sonstige Diagnostik kein greifbares Ergebnis erbracht hat. „Wir arbeiten an einer Virom-Untersuchung mittels Next-Generation- Sequencing, die einen Direktnachweis von Viren ermöglicht und somit eine schnelle und wirtschaftliche Lösung darstellt“, erläutert Klaus Tenning. Er leitet den interdisziplinären Bereich „Studien, Kooperationen und Innovationsmanagement“, der systematisch ausgebaut und erweitert wird.

Zukunftsfeld Trockenblut

Eine von Labor Berlin weiterentwickelte Technologie ist die Möglichkeit von Untersuchungen aus Trockenblut. „Dafür genügt ein einziger Tropfen Blut. Das ersetzt die für den Patienten oft unangenehme und aufwendige Blutabnahme. Da das Blut getrocknet ist, kann der Patient die Probe sogar selbst per Post von zu Hause aus zu uns schicken“, erklärt die Geschäftsführerin Nina Beikert. Die Fachbereichsdirektoren von Labor Berlin sind gleichzeitig Lehrstuhlinhaber und Klinikumsdirektoren an der Charité und haben daher einen engen Bezug zur Praxis sowie zu Forschung und Lehre. Einen erheblichen Teil des Umsatzes investiert man jährlich in eigene Innovationsprojekte – immer mit dem Ziel, innovative Lösungen in der Diagnostik zu finden und sie frühzeitig für die Patienten verfügbar zu machen. Denn eines ist völlig klar: Wer auch morgen die Nase vorn haben will, muss schon heute daran arbeiten.

Bild von Nina Beikert
Nina Beikert
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