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Kueppers Solutions GmbH

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Uechtingstraße 19 / Gebäude D9 45881 Gelsenkirchen
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Gemeinsam Neues befeuern


Industriebrenner für Stahlwerke, Lackieranlagen und Großbäckereien, für den Maschinenbau und für weitere Branchen – das ist das Kern- geschäft der Kueppers Solutions GmbH in Gelsenkirchen. Spezialisiert ist sie vor allem auf Erdgasbrenner. Mittels eines neu entwickelten Verfahrens zur Modulierung des Verbrennungsprozesses ist es ihr nun gelungen, den Stickoxidausstoß bei Brennvorgängen um 90 % zu reduzieren. Das ist ein technologischer Quantensprung mit enormem Marktpotenzial.

Wie mischt man Brennstoff und Luft so, dass die Verbrennung optimal moduliert wird und möglichst wenige Schadstoffe entstehen? An dieser Frage haben sich ganze Generationen von Ingenieuren abgearbeitet. Auf dem Gebiet der Erdgasverbrennung ist nun der Durchbruch geglückt: Mit einer neu entwickelten Düsentechnologie, die ähnlich funktioniert wie eine Duschbrause, kann der Gasaustritt so gesteuert und optimiert werden, dass durch einen effizienteren Brennvorgang Erdgas eingespart wird und zudem kaum noch Stickoxide entstehen. Erste Referenzanlagen – ausgestattet mit dieser Mischeinheit, die mit mehreren Hundert Düsen arbeitet – sind in einem Stahlwerk, bei einem Chemiekonzern und auf dem Gebiet des Sonderanlagenbaus bereits erfolgreich im Einsatz.

Hochkarätige Kooperationspartner

Wie hat die Kueppers Solutions GmbH, die erst 2016 unter verändertem Management neu durchgestartet ist, dies geschafft? Natürlich nicht alleine, sondern in Zusammenarbeit mit hochkarätigen Kooperationspartnern wie dem Institut für Technische Verbrennung an der RWTH Aachen, dem Gas- und Wärmeinstitut in Essen, der Ruhr-Universität Bochum und dem Lehrstuhl für „Digital Additive Production DAP“ an der RWTH Aachen. „Wer alles allein macht, wird nicht erfolgreich sein. Man braucht immer die richtigen Partner dazu“, betont der Geschäftsführer Jens te Kaat.

Gigantischer Markt

Die richtigen Partner hat te Kaat nun auch für die Vermarktung und die weitere Markterschließung gewinnen können: Anfang 2019 haben sich mit Gelsenwasser und den Stadtwerken Bochum zwei regionale Versorgungsunternehmen an diesem Mittelständler beteiligt. Zudem ist man gerade dabei, ein Netz an Vertragsdruckereien aufzubauen, die auf dem Gebiet 3-D-Druck zuliefern können. Denn wenn der Stickoxidausstoß der Industrie flächendeckend gesenkt werden soll, müssen Tausende Industriebrenner umgerüstet werden. Ein gigantischer Markt, den dieses Gelsenkirchener Unternehmen nicht allein abdecken kann, sondern nur mit kompetenten und leistungsstarken Kooperationspartnern.

Bild von Jens te Kaat
Jens te Kaat
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