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K.I.S. Kronauer Industrieschilder GmbH

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K.I.S. Kronauer Industrieschilder GmbH

Neue Besen kehren gut


Wenn es um technische Druckerzeugnisse zum Anzeigen, Bedienen und Regeln geht, beispielsweise Frontblenden oder Typenschilder, dann ist die K.I.S. Kronauer Industrieschilder GmbH eine der ersten Adressen. Dass ihr Umsatz stetig steigt, liegt nicht zuletzt an der Kundennähe des Geschäftsführers: An 200 bis 300 Tagen pro Jahr hat er Kontakt zu den Kunden. Vor allem aber liegt es an der Innovationskraft des Unternehmens, die sich sowohl an neuen Produktsegmenten als auch an Prozessinnovationen, die Energie sparen, zeigt.

Neue Besen kehren gut. Das gilt auch für ein Traditionsunternehmen, das schon bislang gut geführt wurde. Stefan Stange, der jetzige Geschäftsführer, ist seit Mitte 2015 an Bord und hat seither verschiedene Prozesse unter die Lupe genommen und verbessert. „ISO-zertifiziert waren wir schon vorher, aber wir wollten unsere Abläufe noch prozesssicherer gestalten“, erläutert Stange. Ein wichtiges Feld ist etwa der Energieeinsatz im Unternehmen, dessen Öfen und Stanzen enorm viel Energie verbrauchen. Mit einer intelligenten Klimatisierung ist es dem Mittelständler gelungen, die Abwärme zu nutzen, ohne die sensiblen Druckprozesse zu beeinträchtigen.

Ein Viertel der Kosten gespart

Wie wurde dies erreicht? Ein Kabel- und Versorgungsschacht, der unter der Fabrik hindurchführt und mit dem Schornstein verbunden ist, wird als Wärmetauscher eingesetzt: Im Winter nutzt er die warme Abluft, um die Außenluft vorzuwärmen, und im Sommer sorgt er für kühlere Temperaturen in den Produktionsräumen. Außerdem optimierte man das Energiemanagement. Bislang liegen die Einsparungen durch Prozessinnovationen schon bei 25 %, doch dies ist nicht das Ende der Fahnenstange. So soll künftig der Energieverbrauch direkt durch das ERP-System gesteuert und optimiert werden. „Wir sind momentan noch dabei, eine Schnittstelle zu entwickeln, über die wir den Energieeinsatz an der Maschine automatisch an die Erfordernisse des jeweiligen Produktionsauftrags anpassen können“, berichtet Stefan Stange.

Glas und Kunststoffglas für Touchscreens

Dank seines sehr engen Kontakts zu den Kunden weiß der Geschäftsführer recht genau, was sie brauchen und wo sie der Schuh drückt. Dementsprechend lässt sich dann auch das Sortiment anpassen. „Im Steuerungsbau und auf dem Gebiet der Bedienelemente werden beispielsweise Touchscreens immer wichtiger. Der Trend geht zu Glas oder Kunststoffglas. Auch da möchten wir langfristig mit dabei sein“, verrät Stange, der noch weitere Innovationsideen in petto hat, damit die Erfolgsstory der K.I.S. weitergeht.

Bild von Stefan Stange
Stefan Stange
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