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iNOEX GmbH

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iNOEX GmbH

Mut zu neuen Wegen


Gasrohre, Warmwasserrohre und Abflussrohre, aber auch Kabel und Schläuche werden heutzutage aus Kunststoff im sogenannten Extrusionsverfahren hergestellt. Dabei wird der Kunststoff geschmolzen und durch eine Düse gepresst. Damit der Durchmesser und die Wanddicke der Produkte gleich bleiben, ist eine ausgeklügelte Mess- und Regelungstechnik nötig. Auf die Entwicklung, Herstellung und Automatisierung dieser Mess-, Regel- und Verfahrenstechnologie hat sich die iNOEX GmbH im niedersächsischen Melle bei Osnabrück spezialisiert.

Das 1984 gegründete Unternehmen sieht sich als Pionier der Kunststoffextrusion. Um dem eigenen Anspruch, Visionär und Vorreiter zu sein, gerecht zu werden, beschäftigt iNOEX 35 Ingenieure in der Entwicklung. Es gibt ein eigenes Technologiezentrum, in dem bis zu drei Produktionslinien testweise aufgebaut werden können. Ihren kreativen Freiraum honorieren die Mitarbeiter mit hohem Einsatz und Leidenschaft für die Entwicklungstätigkeit. Auf ihre Produkte hält die Firma mehr als 100 Patente.

Quantensprung bei der Messtechnologie

Bei der Herstellung von Rohren macht das Material bis zu 80 % der Gesamtkosten aus. Je näher also die Wanddicke an der unteren Norm liegt, desto mehr Geld spart der Hersteller. Um die Wanddicke im Produktionsprozess zuverlässig messen zu können, hat dieses niedersächsische Unternehmen Systeme zur Messung mit Terahertzfrequenzen entwickelt. Die Terahertzstrahlung liegt zwischen der Frequenz der Mikrowellenstrahlung und der des Infrarotlichts. Diese langwellige Strahlung ist im Unterschied zu Röntgenstrahlen gesundheitlich unbedenklich, und die Messergebnisse sind unabhängig von der Umgebungstemperatur. Ideale Bedingungen also, um eine Generation neuer Messverfahren zu entwickeln.

Geringere Materialkosten

Mit dieser neuen Technologie haben die Ingenieure von iNOEX terahertzbasierte Messgeräte der Produktreihe WARP entwickelt. Deren entscheidender Vorteil besteht darin, dass direkt gemessen wird. Dadurch konnte die Messgenauigkeit bis auf +/− 10 Mikrometer erhöht werden. Das mobile Handmessgerät „WARP portable“ verfügt über eine Zentrierhilfe zur korrekten Positionierung und ist über das Touchdisplay einfach zu bedienen. Neben den Messwerten protokolliert das „WARP portable“ automatisch auch die Messposition am Rohrumfang, das Datum und die Uhrzeit. Alle Daten können drahtlos oder per USB übertragen werden. Mithilfe einer Steuerung werden die zu verarbeitenden Kunststoffe präzise dosiert. So lassen sich die Rohstoffkosten um gut 5 % senken – ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.

Bild von Rainer Kottmeier
Rainer Kottmeier
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