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innoscripta GmbH

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Theatinerstraße 8 80333 München
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Von der Idee zur Serienreife


Am Anfang steht immer eine Idee. Ob daraus eine Innovation wird, hängt von vielen Faktoren ab: von der passenden Technologie, dem richtigen Partner und einer sicheren Finanzierung. Die 2012 gegründete innoscripta GmbH in München vernetzt Ideengeber aus Hochschule und Forschung mit mittelständischen Firmen. Als größtes bundesweit verknüpftes Technologietransferunternehmen übernimmt sie dabei die Konzeption der Projekte.

Ist irgendwo auf der Welt eine spannende Technologie in der Forschung gescoutet worden, analysiert die innoscripta GmbH mögliche Anwendungen für den Technologietransfer in deutsche Firmen. Seit ihrer Gründung vor sieben Jahren hat die Ideenschmiede mit ihren mittlerweile 48 Beschäftigten mehr als 1.000 Projekte angestoßen. Die Ziele sind hoch: 2019 soll die Softwareabteilung von 10 auf 30 Mitarbeiter anwachsen. Denn es gilt, mittels Algorithmen ein softwarebasiertes Matching von Technologieansätzen aus der Forschung mit möglichen Anwendern aus dem innoscripta- Netzwerk zu erzielen.

Langlebige Ampelmännchen

Ampeln sollen leuchten, jeder Ausfall ist eine potenzielle Gefahrenquelle. Die Linse muss so ausgerichtet sein, dass das farbige Licht auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut erkennbar ist. Und die dahinter liegende LED-Leuchte darf nicht überhitzen und muss gegen Feuchtigkeit geschützt sein. Um ein modernes, voll automatisiertes, frei programmierbares und günstig produzierbares Ampelsystem zu entwickeln, brachten diese Münchner Unternehmensberater einen alteingesessenen Hersteller aus Oberbayern mit der TH Nürnberg zusammen. Das neue Ampelsystem hat eine garantierte Lebensdauer von 10 Jahren und schafft dadurch, dass es ausschließlich in Bayern produziert wird, auch neue Arbeitsplätze.

Lagerlogistik effizienter machen

Lagerkosten sind in der Fertigung oft hoch, ohne dass sie zur Wertschöpfung beitragen. An der TH München hatte man deshalb die Idee, ein automatisiert laufendes Lagerbedienungsgerät, das Waren ein- und auslädt, direkt am Regal zu befestigen statt wie bisher mittels Schienen am Boden. Zur Produktion dieses neuen Geräts holten die Berater ein Logistikunternehmen und einen Sondermaschinenhersteller ins Boot. Herausgekommen ist der „Storage booster“: Er ermöglicht es sogar, dass gleich unter den Hochregalen gefertigt wird. innoscripta brachte somit erneut innovative Tüftler mit erfahrenen Experten zusammen und stattete die Kooperation mit Fördermitteln aus. Eine Win-win-Situation für Forschung und Praxis!

Bild von Michael Hohenester
Michael Hohenester
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Interview Interview

Wie innoscripta aus Forschungsergebnissen neuartige Produkte ableitet und marktfähig macht, erklärt Michael Hohenester.
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