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Hansgrohe SE

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Auestraße 5 - 9 77761 Schiltach
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Hansgrohe SE - 1

Optisch und technisch brillant gelöst


Perfektion in Vollendung, wohin das Auge blickt. Das gilt nicht nur für das Erscheinungsbild der neuen Armaturenkollektion im Luxussegment der Hansgrohe SE, sondern auch für das Herstellungsverfahren der Kollektion: Erstmals setzt dieser Global Player der Sanitärbranche dabei eine eigens entwickelte Ultrapräzisionsmaschine ein. Denn hier geht es um eine technologische Herausforderung der besonderen Art – um Tausendstel Millimeter, die für die optische und haptische Brillanz von „AXOR Edge“ entscheidend sind.

Vor der Premiere dieser Luxusarmaturen für Waschtisch, Wanne und Bidet auf der Weltleitmesse ISH im März 2019 musste das Unternehmen aus dem Schwarzwald vergleichsweise viel Geld in die Hand nehmen: zum einen für die Gestaltung durch den französischen Designer Jean-Marie Massaud, zum anderen für die Beschaffung der Ultrapräzisionsmaschine, die sonst nur in der Raumfahrt- und der Laserindustrie verwendet wird. Das nach den Worten Massauds „funktionale Kunstwerk“ besteht aus asymmetrisch zusammengefügten Kuben mit ultrapräzisen Kanten und Flächen, deren Bearbeitung ein außergewöhnliches hohes technisches Niveau erfordert.

Anspruchsvolle Rahmenbedingungen

Bei der Herstellung der Armaturen werden die Materialfasern im Winkel von exakt 45° gefräst. Punktgenau treffen sie aufeinander und ergeben so eine Oberfläche ohne Unebenheiten. Ebenso hochpräzise entstehen die feinen Strukturdetails: Diamanten facettieren die Oberfläche des massiven Messingblocks mikrometergenau – Linie für Linie in mehreren Schritten –, bis präzise Pyramidenstumpfe entstehen. Die auf diese Weise gefertigte Innovation unterstreicht aufs Neue den Anspruch der Hansgrohe-Gruppe, die mit der 1994 erstmals vorgestellten Marke AXOR ihre Position im Segment der luxuriösen Designobjekte festigen und ausbauen will.

Bahnbrechende Entwicklungen

Wie tief der Innovationsgeist in der Struktur dieses Unternehmens und in den Köpfen der Beschäftigten verwurzelt ist, zeigt sich sehr gut am sogenannten Vitalitätsindex. Der bemisst jenen Teil des Umsatzes mit Produkten, die maximal seit drei Jahren auf dem Markt sind. Die Gruppe mit Sitz in Schiltach kommt hier auf stolze 30 %. Das verwundert kaum, wenn man einen Blick zurück in die 50er-Jahre wirft: Schon damals sorgte Hansgrohe für Furore mit bahnbrechenden Entwicklungen, beispielsweise der Duschstange oder der ersten Handbrause mit verstellbarem Strahl. Um Tausendstel Millimeter ging es dabei wohl noch nicht, gewiss jedoch um eine der Epoche gemäße technologische Herausforderung der ganz besonderen Art.

Bild von Hans Jürgen Kalmbach
Hans Jürgen Kalmbach
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