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Gienanth Group

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Ein Plus an Qualität und Effizienz


Ein Plus an Qualität und Effizienz Gienanth Group Der 1. September 2018 wird in die Geschichte der Gienanth Group eingehen: Mit der Übernahme der Maschinenformgießerei SLR Austria einschließlich ihrer zwei Tochtergesellschaften hat diese 1735 gegründete Eisengießerei ein neues Zeitalter eingeläutet – und ihre führende Position im internationalen Wettbewerb ausgebaut. Sie ist das älteste Industrieunternehmen in der Pfalz und gilt weltweit als Synonym für herausragende Produkte in den Feldern Motorblöcke, Maschinenbauteile und Automotiveteile.

Der Zukauf der österreichischen Gruppe, die jetzt Gienanth Steyr Guss GmbH heißt, passt haargenau zum Portfolio dieser Pfälzer: Er erweitert das breite Spektrum des Unternehmens zum einen um die automatisierte Eisengussproduktion auf horizontalen Formkästen; und zum anderen um herausragende Kompetenzen in der Gussnachbearbeitung – ob in der Zerspanung, der Grundierung und Lackierung oder bei den Logistikdienstleistungen. „Mit diesem Schritt erschließen wir uns völlig neue Absatzmärkte und Wettbewerbsvorteile“, betont der Geschäftsführer Dr. Hans-Jürgen Brenninger.

Schneller und wirtschaftlicher

In den beiden Disziplinen Eisengussproduktion und Gussnachbearbeitung ist dieses Traditionsunternehmen ohnehin bestens aufgestellt – nicht zuletzt dank der kontinuierlichen Entwicklung von Produkt- und Prozessinnovationen. Das Ziel bei Neuerungen ist stets ein deutliches Plus an Qualität und Effizienz. Wie das aussieht, zeigt sich etwa an der Nachbearbeitung von Motorblöcken, die nach dem Gießen zur Kontrolle auf Formabweichungen unter die Lupe genommen werden: Die bis dato händisch ausgeführte Vermessung übernimmt nun ein mit mehreren Kameras bestückter Roboter, der jeder noch so kleinen Abweichung sekundenschnell auf die Schliche kommt. „Hier sind wir also wesentlich schneller, exakter und damit auch wirtschaftlicher geworden“, erklärt Dr. Brenninger.

Intelligentes System

Eine weitere Innovation aus jüngster Zeit hat es ebenfalls in sich: eine vollautomatische und vernetzte Drahteinspulanlage für die Behandlung der flüssigen Eisenschmelze, dem Ursprung aller Produkte. So werden dem flüssigen Eisen verschiedenen Materialien zufügt. Daran führt kein Weg vorbei, denn ohne diese Zugaben wären zum Beispiel die späteren Produkteigenschaften nicht möglich. Der Clou dieses intelligenten Systems besteht darin, dass es selbst erkennt, wann und in welcher Menge die Zugabe von Legierungselementen nötig ist. Innovationen wie diese werden wohl auch in die Geschichte der Gienanth Group eingehen.

Bild von Dr. Hans-Jürgen Brenninger
Dr. Hans-Jürgen Brenninger
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