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C. D. Wälzholz GmbH & Co. KG

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C. D. Wälzholz GmbH & Co. KG

Kaltgewalzt und heiß begehrt


Sie stehen ziemlich am Anfang der Wertschöpfungskette: die kaltgewalzten Stahlbänder und -profile der C. D. Wälzholz GmbH & Co. KG. Benötigt werden sie von Zulieferern, die sie in Produkte für beispielsweise die Automobil- oder die Energiebranche einbauen. So findet man die Bänder in Sägen, Scharnieren, Automatikgetrieben von Fahrzeugen, Scheibenwischern und vielen weiteren Erzeugnissen. Pro Jahr verarbeitet dieser international tätige Mittelständler mit Hauptsitz im Ruhrgebiet 800.000 Tonnen Stahl.

1.800 Mitarbeiter beschäftigt dieses Traditionsunternehmen in Deutschland, weitere 600 im Ausland, unter anderem in eigenen Werken in Brasilien, China und den USA. Ein Werk in Österreich fertigt Profilkanten aus Stahl für Skier und Snowboards. Knapp zwei Drittel des Umsatzes macht die gesamte Unternehmensgruppe im Ausland: Schon 1890 exportierte man nach Japan und England. „Jedes Produkt ist genau auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten“, betont die Marketingleiterin Ute Neuhaus. „Immer wenn es um hochwertige und besondere Anforderungen geht, sind wir gefragt.“

Gemeinsam zu Neuerungen

Oft entwickeln die Werkstofftechniker der C. D. Wälzholz GmbH & Co. KG Innovationen gemeinsam mit ihren Kunden. Sie pflegen viele langfristige Entwicklungspartnerschaften, die beide Seiten voranbringen. Am Ende soll schließlich der Hersteller des Endprodukts von den Neuerungen profitieren. Auf sogenannten Tech-Days stellen die Walzexperten ihren Kunden neue Stahlwerkstoffe und ihre Eigenschaften vor. Nicht selten arbeiten sie mit den Stahlherstellern zusammen, um mit ihnen gemeinsam Lösungen für spezielle Kundenanforderungen zu finden.

Kontinuierlicher Verbesserungsprozess

Andere Ideen entstehen in der Zusammenarbeit mit Hochschulen, an denen vorrangig Grundlagenforschung betrieben wird. Die Mitarbeiter haben viele Freiräume, um querzudenken, Vorschläge auszuprobieren und sie eventuell auch wieder zu verwerfen. Eine sehr gute Idee war die Anschaffung eines Rasterelektronenmikroskops mit mehr als 150.000-facher Vergrößerung. So werden Gefüge und Oberflächen von neuen Stahlwerkstoffen schnell und äußerst präzise daraufhin geprüft, ob sie den Kundenanforderungen entsprechen. In allen Firmenbereichen gibt es zudem Gruppen, die sich um einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess kümmern. Über ihre Ideen entscheidet ein Lenkungskreis. Es ist unverkennbar: Hier wird viel Wert auf Innovationen gelegt. Das ist nicht zuletzt daran zu sehen, dass sie ein fester Bestandteil der Marketingstrategie sind.

Bild von Dr. Matthias Gierse, Dr. Hans-Toni Junius und Dr. Heino Buddenberg
Dr. Matthias Gierse, Dr. Hans-Toni Junius und Dr. Heino Buddenberg
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