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Bergmann & Steffen GmbH

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Raiffeisenstraße 176 32139 Spenge
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62
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Bergmann & Steffen GmbH - 1

Gute Ideen schweißen zusammen


Aus einem vor knapp 50 Jahren gegründeten Konstruktionsbüro wurde in wenigen Jahren ein Sondermaschinenbauer mit eigener Konstruktion, Fertigung, Schaltschrankbau und Endmontage: die Bergmann & Steffen GmbH. Im Jahr 2000 stieg sie dann in Hochleistungsschweißverfahren ein, etwa Plasma- und Laserschweißtechnik. Heute zählt das Unternehmen zu den führenden Herstellern von Laser-Remote-Schweißanlagen und Laser-Remote-Schweißtechnik in Europa – und ist damit außerdem Marktführer in Deutschland.

„Wir kennen alle Marktteilnehmer in unserer Nische und sind tatsächlich die Einzigen, die sich gezielt mit dieser speziellen Laser-Remote-Technik beschäftigen“, erläutert der Geschäftsführer Uwe Bergmann. „Aufgrund unseres Know-hows sind wir gefragte Entwicklungspartner, auch für große Unternehmen aus der Automobil- und der Automobilzulieferbranche.“ Dieser Mittelständler aus Ostwestfalen fertigt individuelle Schweißanlagen und -werkzeuge für seine Kunden. „In jeder Anlage steckt also schon ein Stück Innovation“, sagt Bergmann. Zudem unterstützt er die Automobilbranche auch im Vorfeld, indem er Muster und Prototypen der mit Laser-Remote-Techniken hergestellten Produkte anfertigt.

Laserlabor zum Ausprobieren

Dies geschieht im neuen Laserzentrum des Unternehmens: In diesem Labor entwickeln sechs Laseringenieure und weitere Techniker immer wieder Neuerungen. Außerdem werden dort die Kunden an den komplexen Geräten geschult. Die Konstruktionsabteilung übersetzt dann die Entwicklungen in die Praxis. Eine der wichtigsten Innovationen der letzten Jahre ist der „Tornadoblade“, eine Gebläse- Luftklinge für Schweißscanner. Er lenkt Schweißspritzer schon beim Entstehen ab, hält den Raum zwischen Optik und Bauteil sauber und erhöht damit die Lebensdauer der Schutzgläser. Außerdem wird der Druckluftverbrauch um 98 % reduziert, was viel Energie spart.

Brainstorming mit dem Team

Das 62-köpfige Team ist eine Mischung aus erfahrenen und jungen Technikern und Ingenieuren, die sich allesamt gut mit Laser- und Laser-Remote-Techniken auskennen. Regelmäßig besuchen sie Fachtagungen und Messen und berichten den Kollegen von Neuigkeiten aus der Branche. Gemeinsam überlegt dann das Team, was davon fürs eigene Unternehmen realisierbar ist. „Wir ermutigen die Mitarbeiter dazu, in unserem Labor auch einfach mal etwas auszuprobieren“, betont Bergmann. Aus vagen Ideen ist dadurch schon eine ganze Reihe von Patenten entstanden.

Bild von Uwe Bergmann
Uwe Bergmann
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