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BELCHEM GmbH

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Weitere Branchen: Mode/Textilien
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Faser für mehr Sicherheit


Schon während seines Studiums entwickelte Robin Richter die erste unbrennbare und gesundheitlich unbedenkliche textile Stapelfaser der Welt. Nach Diplom und Dissertation gründete er aus dieser Idee heraus sein eigenes Unternehmen. Heute beschäftigt die BELCHEM GmbH 40 Mitarbeiter, die für Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen individuelle Lösungen entwickeln und fertigen. Sie liefert ihre Fasern von Sachsen aus in 20 Länder, der Exportanteil liegt bei 85 %.

„Unsere Fasern sind haptisch kaum von Baumwolle oder Polyester zu unterscheiden. Und genau deshalb können sie so universell angewendet werden“, sagt der Geschäftsführer Dr. Robin Richter. Ob nun für Hightech-Isolation, Hitze- und Brandschutz, für industrielle Dichtungen und Filtration oder für faserverstärkte Leichtbauwerkstoffe: „Wir passen unsere Faser an die Gegebenheiten der Kunden an“, erklärt Richter. Zu den jüngsten Innovationen, die in Zusammenarbeit mit den Kunden entstanden sind, gehören beispielsweise 3-D-Formteile, die ohne Binder auskommen und aus dem Grund keine toxischen Ausgasungen erzeugen.

Echte Neuheiten

Da jede Faser speziell für die Eigenschaft des Endprodukts entwickelt wird, ist der rege Austausch mit den Kunden die wichtigste Innovationsquelle für das Unternehmen. Außerdem wird mit Universitäten und Forschungsinstituten kooperiert und eine eigene Abteilung für Technologie- und Produktentwicklung unterhalten. „Wir wollen nicht die anderen nachahmen, wir wollen echte Neuheiten entwickeln, die für unsere Kunden ein Alleinstellungsmerkmal bedeuten“, sagt der Geschäftsführer und erläutert damit seinen hohen Anspruch.

Kreative Mitarbeiter

Nicht nur die Produkte sind innovativ – auch bei den Prozessen setzt BELCHEM immer wieder auf Neuerungen: Die digitale Vernetzung von Arbeitsplätzen sowie die Reduzierung des Wasserverbrauchs und des Wareneinsatzes sind nur einige Beispiele für die Weiterentwicklung in der Produktion. Bei einer jährlichen Wachstumsrate zwischen 25 % und 45 % muss man schließlich stets auf dem neuesten Stand sein. Häufig schlagen die Mitarbeiter Verbesserungen vor, denn kreatives Denken wird im Haus explizit gefördert. „Ohne das würde unser Business gar nicht funktionieren“, betont Dr. Richter. Jeder im Unternehmen kann Ideen einbringen, die dann von den Projektleitern diskutiert werden. Anschließend durchlaufen die ausgewählten Vorschläge einen strukturierten Innovationsprozess. Das Ziel: mit den Fasern die Welt ein Stück weit sicherer machen.

Bild von Dr. Robin Richter
Dr. Robin Richter
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