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AXIOS 3D® Services GmbH

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AXIOS 3D® Services GmbH

Millimetergenaues Gespür fürs Messen


Gemessen wird immer. Messtechnisch ist es zwar zunächst das Gleiche, ob eine Stahlplatte für eine Werft oder ein Implantat für Menschen analysiert wird, doch es kommt auf die Feinheiten an. Die AXIOS 3D® Services GmbH in Oldenburg entwickelt Software, hochwertige optische Messgeräte und maßgeschneiderte Komplettlösungen für die optische 3-D-Messtechnik. Diese Systeme helfen bei der exakten Ausrichtung implantierter Knie- und Hüftgelenke, kommen aber auch bei der Positionierung von Stahlplatten im Schiffbau zum Einsatz.

Wie es ist, nichts oder nur noch wenig zu hören, wissen nur die Betroffenen. Wie es dann ist, plötzlich wieder alles hören zu können, verdeutlicht der folgende Vergleich: Es ist, als ob man die Welt vorher nur verpixelt gesehen hätte und plötzlich sieht man wieder alles klar. Solch eine Hilfe für Gehörlose leistet ein sogenanntes Cochlea-Implantat. Es kann bei Patienten eingesetzt werden, deren Hörnerv noch funktionstüchtig ist. Das bisherige Verfahren zum Setzen dieses Implantats war höchst riskant, weil man an einer sehr engen Stelle zwischen dem Geschmacksund dem Gesichtsnerv vorbei musste. Um dies zu vereinfachen, haben Schweizer Forscher in Bern einen Roboter entwickelt, der mithilfe der 3-D-Messtechnik von AXIOS eine Hörprothese implantieren kann.

Minimal invasiv zum Erfolg

Bei dieser Implantation unterstützt das von AXIOS entwickelte 3-D-Messsystem „CamBar B1“: Es arbeitet mit einer Trackinggenauigkeit von einigen Hundertstel Millimetern und stellt mittels eines Roboterarms die geforderte Positioniergenauigkeit des Bohrers sicher. „So wird das sichere und hochpräzise Setzen eines Implantats in einem minimalinvasiven Eingriff ermöglicht“, sagt der Geschäftsführer Holger Broers. Zudem erlauben die Sensoren des Roboters es dem Chirurgen im OP, den Eingriff genau zu überwachen. Auch in der Neurologie und in der Dentalmedizin werden die Systeme von AXIOS angewendet.

Besser als der Stand der Technik

Die Stärke des kleinen Teams dieses Mittelständlers liegt in der Fähigkeit, die Anforderungen der Kunden zu erfüllen. So fördern regelmäßige Treffen mit den Kernkunden das Entstehen marktnaher Ideen ebenso wie Forschungsprojekte mit Hochschulen. „Wir versuchen stets, den aktuellen Stand der Technik noch zu übertreffen“, betont Broers. Das gelingt: Auch bei den „Virtopsy Projects“ am Institut für Rechtsmedizin an der Universität Zürich kommen bei virtuellen Autopsien gleich drei Produkte der Firma zum Einsatz – der „Lokator“ mit Schaltfunktion, die retroreflektierenden „SORT-P“-Marken und „CamBar B2“. Schließlich ist auch in der Rechtsmedizin ein millimetergenaues Gespür fürs Messen gefragt.

Bild von Holger Broers
Holger Broers
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