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Alumina Systems GmbH

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Weitere Branchen: Glas/Keramik/Porzellan
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Bahnhofstraße 43 96257 Redwitz
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Alumina Systems GmbH - 1

Netzwerker in der Keramikbranche


Die Wurzeln der Alumina Systems GmbH gehen auf die Keramiksparte des Konzerns Siemens zurück. Seit das Unternehmen eigenständig ist, hat sich die Zahl der Kunden vervielfacht, und die Produktpalette ist rasant gewachsen. Heute fertigen diese Experten in Oberfranken aus Aluminiumoxid, also einer Hochleistungskeramik, neuartige Keramik-Metall- Verbundkomponenten für Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen – von der Röntgen- und der Messinstrumententechnik bis zur Beschleuniger- und Energietechnik.

Energiespeicherung ist ein großes Zukunftsthema, das auch die Mitarbeiter von Alumina beschäftigt: Sie werden in den nächsten drei Jahren zusammen mit dem Fraunhofer IKTS einen stationären Energiespeicher auf Basis der Natrium-Nickelchlorid-Speichertechnologie entwickeln. Der wird sicherer sein als ein Lithium-Ionen-Akku und zudem keine teuren Elektrolyte wie Lithium und Kobalt enthalten, sondern nur Kochsalz und Nickel. An diesem innovativen Produkt besteht ein solch hoher Bedarf, dass die Firma eigens dafür ihre Produktionsfläche erweitert. Eine weitere wichtige Neuerung ist die Beschichtung von Halbleiter-Wafern mithilfe von 3-D-gedruckter Keramik für eine längere Haltbarkeit.

Neues dazulernen

„Wir verstehen uns als Problemlöser und entwickeln zusammen mit unseren Kunden genau das, was sie brauchen“, sagt der Geschäftsführer Dr. Holger Wampers. Durch diese engen Kooperationen lernen die Keramikspezialisten bei jedem Projekt Neues dazu und können die erworbenen Kenntnisse an anderer Stelle einbringen. Zudem sind viele ihrer Kunden auch Lieferanten des Unternehmens, sodass man sich häufig gemeinsam um Förderprojekte bewirbt.

In viele Richtungen vernetzt

Starke Netzwerke sind bei Alumina ohnehin die wichtigsten Innovationstreiber: Auf vorzugsweise kleinen Messen oder auch Seminaren mit Ausstellerbereichen tauscht man sich mit Wettbewerbern und potenziellen Kunden aus. Darüber hinaus engagiert man sich in Verbänden und pflegt enge Kooperationen mit Forschungsinstituten und Hochschulen, etwa in Erlangen und Nürnberg: Junge Ingenieure schreiben bei Alumina ihre Masterarbeit und werden danach gleich angestellt. Aus ihren Ideen, gepaart mit dem Wissen der erfahrenen Kollegen, entstehen Innovationen nach dem Motto: „In jedem Produkt eine geniale Idee.“ Am Standort der Firma mitten im Keramikzentrum Deutschlands sind zudem eine ganze Reihe anderer Betriebe ansässig, die ehemals zu Siemens gehörten und mit denen eng zusammengearbeitet wird. Mit einigen teilt man sich sogar die Kantine – und hier wird zwischen Salat und Nachspeise so manche Idee auf kurzem Wege besprochen.

Bild von Dr. Holger Wampers
Dr. Holger Wampers
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