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ADP Engineering GmbH

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ADP Engineering GmbH

Mit Rotwild in die Zukunft


Während seiner Studienzeit Mitte der 90er-Jahre entwickelte Peter Schlitt für sein Fahrrad einen Bremskraftverstärker aus Carbon, der die Bremsleistung der Felgenbremsen verbesserte. Dies war der Startschuss für die Gründung seiner ADP Engineering GmbH. Nachdem Schlitt und sein Gründerpartner die Neuerung auf dem „BIKE Festival“ am Gardasee präsentiert hatten, nahmen die Bestellungen kein Ende. Mittlerweile hat dieses Ingenieurbüro eine eigene Fahrradmarke kreiert und arbeitet mit verschiedenen Autoherstellern zusammen.

„Rotwild“ heißt das Downhill-Bike der Ingenieure, das seit einem exklusiven Bericht in einem bekannten Fahrradmagazin viele Anhänger gefunden hat und schnell zu einem eigenen Geschäftszweig geworden ist. Das Rad zeichnet sich durch ein zukunftsweisendes Design aus und basierte schon damals auf Konzepten, die heute in der Fahrradindustrie State of the Art sind: Vollfederung, Scheibenbremse, Zahnriemenantrieb, elektronische Schaltung sowie Carbon-Tauchrohre an einer Doppelbrückengabel. Bis heute wird das „Rotwild“-Rad laufend weiterentwickelt. „Ich lese ganz bewusst keine Fahrradzeitschriften“, erklärt der Geschäftsführer Peter Schlitt. „Ich will schließlich keinem Trend hinterherlaufen, sondern selbst Neues generieren.“

Unterschiedlichste Kunden

Das gelingt ihm und seinem 34-köpfigen Team immer wieder. So stellte ADP vor einigen Jahren auf der Automobilmesse IAA in Frankfurt ein Elektrofahrrad mit integrierter Power-Unit vor – das erste Fahrrad, bei dem die Motoreinheit in den Rahmen integriert, statt am Rad befestigt war. Das ist heute Standard bei E-Bikes. Die Kundenpalette dieser Fahrradexperten reicht mittlerweile von der Automobilindustrie, mit der sie neuartige Elektrofahrräder entwickeln, bis zu Anbietern von Rehabilitationstechnik, für die sie Mobilitätskonzepte für Menschen mit Behinderungen realisieren. Auch innovative Zubehörteile für Fahrradhersteller gehören zum Portfolio.

Designbüro fernab des Firmensitzes

Um neuen Ideen viel Raum zu geben, hat man in Garmisch-Partenkirchen, bewusst weit weg vom Dieburger Firmensitz, das Designbüro „ACDC – ADP Concept Design Center“ eröffnet. Ein Industriedesigner kann dort fernab vom Tagesgeschäft seine Ideen verwirklichen. Eine interne Marketingexpertin entscheidet dann, ob diese Neuentwicklungen in die Markenwelt des Ingenieurbüros passen. „Wir wollen nur Räder auf den Markt bringen, die wir auch selbst gern fahren würden“, erklärt der Geschäftsführer, der nicht zuletzt aufgrund seiner früheren Tätigkeit beim Fraunhofer-Institut das Entwicklungsniveau der Fahrradbranche auf eine neue Stufe gehoben hat.

Bild von Peter Schlitt
Peter Schlitt
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