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WRH Global Deutschland GmbH

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Weitere Branchen: Druck/Papier/Verpackung
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Otto-Volger-Straße 13 65843 Sulzbach
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WRH Global Deutschland GmbH

Umwälzende Ideen


Die Fördersysteme der WRH Global Deutschland GmbH laufen in fast allen Druckereien der Welt. Dank dieser Anlagen können Verlage Beilagen in die Zeitungen einlegen und die Zeitspanne zwischen Redaktionsschluss und Auslieferung enorm verkürzen. Als Folge der Zeitungskrise haben jedoch viele Verlagshäuser ihre Geschäftsbereiche umstrukturiert und verkleinert. Deshalb erschließt sich dieser Mittelständler inzwischen auch neue Märkte in der Anlagentechnik für unterschiedliche Anwendungsfelder der Intralogistik.

Was ist ein „MemoStick“? Und wie kommt er auf die Titelseite einer Zeitung? Immer mehr Printmedien greifen auf diese Einnahmequelle der Sonderwerbeformen zurück. Es handelt sich dabei um selbsthaftende Etiketten, die nicht fest mit dem Trägermedium verbunden sind und sich leicht ablösen lassen. Eine entsprechende Applikationstechnologie dafür bietet die WRH an, die marktführend in der weiterverarbeitenden Druckindustrie ist. So hat das Unternehmen auch „MemoScent“ und „MemoCare“ entwickelt – also Aufkleber, die Parfüm- und Kosmetikproben auf Zeitungstitelseiten aufbringen. „Die Werbebotschaft wird damit riech- und spürbar“, sagt der Geschäftsführer Nikolas Baumann.

Was zwischen den Seiten steckt

Seit 1957 hat sich WRH auf die Entwicklung innovativer Lösungen für die Druckweiterverarbeitung spezialisiert: Der Firmengründer Walter Reist brachte das erste Förderbandsystem für Druckerzeugnisse auf den Markt, das ein Verschmieren des Printprodukts verhinderte. Zu den Meilensteinen zählt zudem die Einzelfasstechnologie. Nur dank dieser Erneuerung ist es möglich, dass Beilagen oder Regionalteile mühelos in eine Zeitung eingesteckt werden können. Der Wandel hat bei diesem Mittelständler schon immer die Innovationskraft beflügelt. So erschließt er sich heute neue Märkte, um die sinkende Nachfrage nach Maschinen aus der Zeitungsbranche auszugleichen. Ein Segment ist die rollende Fördertechnik: Sie wird in der Anlagentechnik für unterschiedliche Anwendungen der Intralogistik angewendet.

Rollen statt Gleiten

Das Konzept beruht auf dem Grundsatz „Rollen statt Gleiten“ und richtet sich an Kunden aus der Pharmabranche, an Getränke- und Lebensmittelkonzerne und an bekannte Player im E-Commerce. „Wir wollen so viel wie möglich mechanisch lösen, auch um Energie zu sparen“, sagt Baumann. Innovation ist für die WRH die Triebfeder, wenn es darum geht, Printprodukte gegenüber dem Onlinewettbewerb zu stärken. Eine Möglichkeit ist es, bestehende Märkte durch neuartige Maschinenfunktionen zu erhalten. Und da kommt wieder der „MemoStick“ ins Spiel …

Bild von Nikolas Baumann
Nikolas Baumann
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