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Winkler Technik GmbH

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Weitere Branchen: Baugewerbe/Handwerk
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Waldhornstraße 12 88662 Überlingen
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Winkler Technik GmbH

Unsichtbare Stärke


Sie wirken im Verborgenen: unter dem Fußboden oder in der Wand, in der Rasenheizung auf Sportplätzen und sogar in Schneeschmelzanlagen. Einmal verbaut, sind die Federschienen der Winkler Technik GmbH in Überlingen unsichtbar – und gleichzeitig sind sie ein tragendes Element. 1980 hat Dr. Wolfram Winkler die U-Schiene entwickelt, die man als Federschiene, Jetrail oder Zahnschiene vor allem in Fußbodenheizungen findet.

Mit der U-Schiene hatte dieses Überlinger Unternehmen eigentlich schon ein perfektes Produkt. Nun kann es aber auch ein Fluch sein, wenn es nichts mehr zu verbessern gibt: Tradition benötigt immer auch eine Spur Innovation. Deshalb tüftelte man weiter, machte die U-Schiene leichter und erweiterte die Produktpalette etwa um steckbare Clipsschienen und Tackernadeln. Die gibt es in diversen Längen, für verschiedene Rohrdurchmesser, auch die Art und Anzahl der Widerhaken variiert. Sie eignen sich zum Befestigen von Folien auf einer Dämmung oder zur Fixierung von Noppenfolie auf Isolierungen.

Im Markt eine Marke

Das kleine Unternehmen zieht seine Stärke aus kurzen Wegen und einer guten Vernetzung. „Wir geben lokalen Heizungsbauern unsere neuen Produkte zum Testen. So erfahren wir direkt von den Personen, die die Produkte später einsetzen sollen, wie ihr Eindruck ist“, sagt der Geschäftsführer Alexander Winkler, der die Firma in der vierten Generation leitet. Er weiß, dass durchaus auch mal an den Bedürfnissen der Anwender vorbei entwickelt wird. Die Kunden der Winkler Technik GmbH sind Systemanbieter, die deren Produkte in ihren Systemen verbauen und ihren Kunden wiederum die fertigen Systeme anbieten. „Wir haben nicht einmal ein Firmenlogo auf unseren Schienen, da sie meist nicht zu sehen sind. Aber das nehmen wir gerne hin“, sagt der Geschäftsführer. Kein Wunder, denn die Firma hat eine Marke aufgebaut, die sie zum Weltmarktführer bei Befestigungselementen für Fußbodenheizungen macht.

Wissen als verborgener Schatz

Innovativ ist Alexander Winkler auch in Sachen Wissensmanagement: Derzeit baut er mit Systemhandbüchern eine Art Unternehmensgedächtnis auf, das nichts vergisst. Die Übertragung des Mitarbeiterwissens in Datenbanken ist wichtig, denn undokumentiertes Know-how ist flüchtig. Geht etwa der Chefentwickler in Rente oder gar zur Konkurrenz, zieht auch das kostbare Gut in seinem Kopf von dannen. „Ein Wissensmanagementsystem ist auch für neue Mitarbeiter wichtig und hilft, die Einarbeitungszeit deutlich zu vermindern“, sagt Winkler, der die verborgenen Schätze weiter pflegen wird.

Bild von Dr. Wolfram Winkler und Alexander Winkler
Dr. Wolfram Winkler und Alexander Winkler
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