Testo SE & Co. KGaA

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Testo-Straße 1 79853 Lenzkirch
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Testo SE & Co. KGaA

Die Zukunft mitgestalten


Eine Idee kann schillernd sein. Doch ob sie am Ende auch einen Markt erobert, steht zu Beginn meist in den Sternen. Bei der Testo SE & Co. KGaA muss sich deshalb eine geplante Neuerung zunächst in einem Stage- Gate-Prozess qualifizieren. Dieser Hersteller von Messgeräten und Messtechnik hinkt aber den schnelllebigen Trends in der Branche keineswegs hinterher. Zuletzt erweiterte er sogar sein Geschäftsmodell, um seinen Kunden digitale Lösungen auf der Höhe der Zeit bieten zu können.

In der Messtechnik ist die Innovationsrate hoch: Ob Software und Sensoren, Cloud oder das Internet der Dinge – Messgeräte müssen heute nicht nur messen können, sie müssen auch Daten effizient analysieren, dokumentieren und kommunizieren können. „Schon vor einigen Jahren war uns klar, dass digitale und individuelle Lösungen immer wichtiger werden“, erzählt der Geschäftsführer Prof. Burkart Knospe. Um das Geschäftsmodell entsprechend zu erweitern, scannte er zunächst sorgfältig den Markt. „Besonders oft bin ich in die USA geflogen und habe dort viele Gespräche geführt. Dann hat man irgendwann den Durchblick“, sagt Knospe. Mit der Beteiligung an einer Softwarefirma legte Testo dann den Grundstein, um heute digitale Messtechnik auf individuelle Kundenwünsche zuschneiden zu können.

Messen, was bisher nicht messbar war

Ein wichtiger Schlüssel zur Messtechnik der Zukunft sind Sensoren: Sie sollen Dinge messbar machen, die es bisher noch nicht waren. Schon heute kann beispielsweise ein Frittierfettsensor von Testo die Karzinogenität eines Fetts messen und so die Hersteller oder Verbraucher vor krebserregenden Stoffen warnen. „Auch Schnellrestaurants können Messgeräte mit Sensoren gut brauchen, zum Beispiel um den gleichbleibenden Geschmack ihrer Pommes Frites zu garantieren“, erklärt Knospe.

In kleinen Schritten zur großen Innovation

Zum Erfolg gehört bei Testo aber auch eine gute Portion Skepsis: Ist eine neue Idee geboren, wägen die verantwortlichen Mitarbeiter sie erst einmal im Rahmen eines ausgefeilten Stage-Gate-Prozesses ab. „Wir wissen danach sehr genau, wie hoch die Marktchancen sind“, sagt Knospe. Wenn ein Gerät schließlich auf dem Markt ist, muss es aber trotzdem noch flexibel auf ständig neu aufkommende Trends reagieren können. „Wir bauen daher unsere Produkte so, dass sie leicht auf neue Technologien umrüstbar sind“, berichtet Knospe. Sorgfalt und Flexibilität – das ist die Mischung, mit der Testo die Zukunft der Messtechnik mitgestalten will.

Bild von Prof. Burkart Knospe
Prof. Burkart Knospe
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