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TechnologyMountains e.V.

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Weitere Branchen: Chemie/Kunststoff | Metallherstellung-/verarbeitung
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Romäusring 4 78050 Villingen-Schwenningen
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5
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Gemeinsam statt einsam


Spinnen wissen, dass Netze fette Beute versprechen. Doch auch Menschen sind oft in Netzwerken erfolgreicher als in Eigenbrötelei. Deswegen bringt der Verein TechnologyMountains e. V. Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. In Netzwerken tüfteln Firmen und Forschungseinrichtungen dann an der Technologie von morgen. Dabei verfolgt der Verbund einen einzigartigen Ansatz: Er fördert Innovationen branchenübergreifend – im Zusammenspiel von Medizintechnik, Mikrotechnik und Kunststofftechnik.

Theoretisch weiß es jeder: Nur gemeinsam ist man stark. Dass dies auch für die Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen gilt, davon hat der Verein TechnologyMountains seine mehr als 270 Mitglieder überzeugt. „Unsere ursprüngliche Idee war es, die unzähligen Medizintechnikfirmen rund um Tuttlingen besser zu vernetzen, um vor allem kleineren Unternehmen bessere Chancen zu verschaffen“, erklärt die Geschäftsführerin Yvonne Glienke.

Von der Idee bis zur Patentreife

Inzwischen funktioniert das auch branchenübergreifend: Mit Innovationsforen, „ExpertTables“ oder „TechTalks“ fördert der Verein neue Ideen und Knowhow im Zusammenspiel von Firmen aus der Medizin-, der Kunststoff- und der Mikrotechnik. Zuletzt erzielte er mit einem internationalen Fachpressetag zudem die nötige Aufmerksamkeit. „Wir wollen die Grundlagen dafür schaffen, dass Firmen künftig Produkte und Projekte stärker gemeinsam anpacken“, erklärt Glienke. In diesem Prozess entsteht nicht selten die Technologie von morgen. Eine der neuesten Früchte aus der Zusammenarbeit von rund zwölf Firmen aus unterschiedlichen Branchen ist ein Sensor, der erkennen kann, wo medizintechnische Instrumente gerade eingesetzt werden.

Lobbyarbeit und neue Medien

Einen Durchbruch verzeichnete der Verein aber schon 2012, als er die geplante neue EU-Verordnung für Medizinprodukte von Beginn an begleitete und bis zur Verabschiedung 2017 inhaltlich beeinflusste: „Wir haben immer wieder Delegationsreisen nach Berlin und Brüssel unternommen und für die Position unserer Mitglieder gekämpft“, erzählt der Geschäftsführer Thomas Wolf. So verhinderte das Team erfolgreich, dass Zulassungsprozesse in der Medizintechnik radikal verschärft wurden. Die Zukunft sieht der Verein vor allem in Digitaltrends und der Nutzung neuer Medien. So schuf er 2017 eine Cluster-App, bald soll ein YouTube-Kanal folgen. „Wir wollen die neuen Medien noch mehr nutzen, um auf unsere Unternehmen und ihr Teamwork aufmerksam zu machen“, sagt Wolf. Teamwork statt Konkurrenz – ein Erfolgsrezept für die Zukunft.

Bild von Thomas Wolf und Yvonne Glienke
Thomas Wolf und Yvonne Glienke
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