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Technip Zimmer GmbH

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Weitere Branchen: Chemie/Kunststoff
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Friesstraße 20 60388 Frankfurt am Main
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48
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Die Welt nicht weiter zumüllen


Ein Wortungetüm für einen Kunststoff, der uns tagtäglich begegnet: Polyethylenterephthalat. Geläufiger unter der Abkürzung PET, kommt er in Plastikflaschen, Verpackungen oder auch Textilien vor. Damit Unternehmen PET weiterverarbeiten können, muss der Kunststoff erst in einer Polymeranlage als Granulat hergestellt werden. Diese Anlagen baut die Technip Zimmer GmbH – eine kleine Firma mit großer Technologiekompetenz und vielen Ideen für die Zukunft. Für eine Zukunft, in der vielleicht sogar Plastik eines Tages biologisch abbaubar sein wird.

Anreize zu Innovationen gibt es für die Technip Zimmer GmbH am Polymermarkt genug – ob es nun darum geht, Maschinen zu bauen, die noch mehr Tonnen Granulat pro Tag produzieren, oder darum, Rezepte für spezielle Kunststoffarten mit besonderen Eigenschaften auszutüfteln. „Unser Ziel ist es, die Ideen und manchmal auch nur die Beschwerden unserer Kunden in neue Produkte zu verwandeln“, erklärt der Geschäftsführer Dr. Andreas Bormann.

100 % Umsatz aus neuen Produkten

Während die Konzernmutter TechnipFMC die kleine Frankfurter Firma bei der weltweiten Projektabwicklung unterstützt, fokussiert sich die Technip Zimmer GmbH vor allem auf Technologie, Forschung und Know-how. Oft kommen Kunden mit Fragen auf das kleine Team zu: „Wir haben da eine Idee. Könnt ihr das?“ Mit eigenen Labor- und Pilotanlagen werden dann meist in Kooperation mit den Kunden neue Rezepturen und Verfahren getestet und weiterentwickelt. „Auf diese Weise können wir ganz flexibel auf die Wünsche unserer Kunden eingehen und ihnen noch weiter auf die Sprünge helfen“, erklärt Dr. Bormann. Dass dabei neue Produkte nur so sprudeln, beweist eine einfache Zahl: „2017 kamen alle unsere Umsätze aus neu entwickelten Produkten“, sagt Dr. Bormann nicht ohne Stolz.

Zum Schutz der Umwelt

Doch nicht immer wartet dieser Anlagenspezialist, bis die Anregungen der Kunden ins Haus flattern: 2016 und 2017 hat er selbst neue Polymerprodukte entwickelt, die besonders zukunftsweisend sind. Das größte Zukunftspotenzial haben aus der Sicht des Geschäftsführers Biopolymere, die entweder biologisch abbaubar sind oder aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen. Gründe für Biopolymere gibt es genug: Schärfere EU-Gesetze beim Recycling, ein höherer Ölpreis, der alternative Rohstoffe attraktiver macht, und vor allem die Umwelt selbst. „Wir sehen die absolute Notwendigkeit, die Welt nicht weiter zuzumüllen“, erklärt Dr. Bormann. Eine Zukunft, in der sogar Plastik biologisch abbaubar sein wird – wer mag sich die nicht gerne vorstellen?

Bild von Dr. Andreas Bormann
Dr. Andreas Bormann
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Interview Interview

Bei der Technip Zimmer GmbH können die Kunden ordentlich mitmischen. Wie, das erklärt Dr. Andreas Bormann.
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