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Stöbich Brandschutz GmbH

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Weitere Branchen: Sicherheit
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Pracherstieg 6 38644 Goslar
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Mit Feuereifer


Beim Anblick von Eiffelturm, Louvre oder der Hamburger Elbphilharmonie denkt wohl niemand als Erstes an Brandschutz. Gut so. Denn nur dann kann die eindrucksvolle Architektur voll zur Geltung kommen. Möglich machen das in diesen und vielen weiteren Gebäuden rund um den Globus die Produkte der Stöbich Brandschutz GmbH: Schon vor Jahren haben deren Experten den textilen Brandschutz erfunden, der regelrecht in Gebäuden verschwindet. Seitdem sind Funktionalität und Ästhetik kein Widerspruch mehr.

Architekten können ein Lied davon singen, wie ihre tollsten Ideen von Planern in der Luft zerrissen werden. Zu teuer oder baulich nicht realisierbar, heißt es dann oft. Dieser Widerspruch zwischen Funktionalität und Ästhetik war der Ausgangspunkt für die bis heute beliebteste Innovation von Stöbich: der textile Brandschutz, der so dezent ist, dass er sich in Gebäuden fast unsichtbar macht. „Drei bis vier Jahre lang haben wir typische Pionierarbeit bei Planern, Architekten, Behörden und Prüfanstalten geleistet, um unser Produkt endlich auf den Markt bringen zu können“, erzählt der Geschäftsführer Dr. Jochen Stöbich.

Die erste Weltneuheit

Missionarischer Eifer prägte schon die Anfänge der Firma, die ganz klassisch als Ein-Mann-Betrieb in der Garage startete: 1978 richtete ein Großbrand im Bahlsen-Werk Schäden in Millionenhöhe an, weil das Feuer über Fließbänder in mehrere Fabrikteile übergesprungen war. Jochen Stöbich ergriff seine Chance und unterbreitete dem großen Konzern seine eigens ausgetüftelte Lösung. Er schlug vor, die Wandöffnungen durch Feuerschutzabschlüsse für ungetrennt durchlaufende Förderanlagen zu sichern – eine Weltneuheit und der Durchbruch für Stöbich Brandschutz. „Da war schon eine gute Portion Besessenheit dabei“, sagt er heute schmunzelnd. Es folgten 10 weitere Weltneuheiten, 189 angemeldete Patente und die stetige Reinvestition in Innovationen. Allein 2017 hat man 1,33 Mio. € investiert.

Wissen, wo es gerade brennt

Mit Feuereifer arbeitet man auch an Brandschutzsystemen für die Zukunft. So beispielsweise an Produkten mit eingebauten Sensoren, die erkennen, ob ein System in ein paar Wochen vielleicht nicht mehr läuft. „Das ist effizienter als eine jährliche Wartung“, erklärt Stöbich. Dass in einem derart kreativen Umfeld auch Ideen entstehen, die über den Tellerrand hinaus weisen, zeigen mehrere Ausgründungen: etwa die der Stöbich Technology GmbH, die sich dem Thema Batteriesicherheit widmet. Der Firmenchef und sein Team wissen eben ziemlich genau, wo es gerade in der Branche brennt.

Bild von Dr. Jochen Stöbich
Dr. Jochen Stöbich
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