Steinel GmbH

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Weitere Branchen: Baugewerbe/Handwerk | Sicherheit
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Dieselstraße 80-84 33442 Herzebrock-Clarholz
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Die Ideenleuchten


Dass man Licht mit dem Lichtschalter anknipst, ist für die Steinel GmbH längst Schnee von gestern. Denn schon vor Jahren erfand dieser Hersteller von Sensoren und intelligenten Leuchten den Bewegungsmelder. Anfangs ging es nur um Komfort und Energieersparnis, heute können Sensoren sogar erkennen, wie viele Menschen sich in einem Gebäude aufhalten. Die Sensoren werden also gewissermaßen zu Sinnesorganen eines Gebäudes und sind ganz klar eine Zukunftstechnik.

Gebäude können weit mehr sein als Hüllen aus Steinen und Dach: Ausgestattet mit feinfühligen Sensoren, könnten sie zukünftig fühlen, sehen, schmecken und riechen. „Unsere Sensoren sind die Sinnesorgane eines Gebäudes und wissen zum Beispiel, wie viele Menschen sich gerade in einem Raum aufhalten“, erklärt Thomas Möller, Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung und Leiter Innovation & Strategisches Marketing. Nützlich sind solche Informationen für die Beleuchtung ebenso wie fürs Steuern der Heizung oder der Klimaanlage. Aber auch bei der Serviceplanung und der schnellen Evakuierung in Hotels oder zur effizienten Nutzung von Besprechungsräumen können Sensoren in Zukunft hilfreich sein.

Lustvolles Realitätsprinzip

Damit Innovationen nicht nur technische Spielereien sind, sondern echten Nutzen für Mensch und Umwelt bringen, hat Steinel die Bereiche Innovation und Strategisches Marketing aneinandergekoppelt. Zusätzlich treibt die Firma etliche Projekte gemeinsam mit Partnern voran. „So kommen wir nicht in die Gefahr, Nabelschau zu betreiben“, erklärt Möller. Inspiration soll offen von allen Seiten kommen – auch aus scheinbar entlegenen Gebieten wie Kultur, Design oder Kunst. „Bei uns herrscht ein lustvolles Realitätsprinzip“, beschreibt Thomas Möller den Ansatz. Dabei steht ganz oben der Leitgedanke, sich in Menschen hineinzuversetzen. „Wir versuchen immer, die Dinge nicht zu technisch zu begreifen und sie auf die Bedürfnisse zuzuschneiden“, fährt Möller fort.

Sensoren, die Leben retten

In der Altenpflege können Sensoren künftig sogar Leben retten. „Wenn es Menschen nicht gut geht, können Sensoren Mikrobewegungen der Vitalfunktionen feststellen und alarmieren, wenn gerade kein Pflegepersonal anwesend ist“, erzählt der Geschäftsführer Ingo Steinel. Novitäten entstehen aber auch immer mehr aus der Vernetzung unterschiedlicher Produkte. Schickte man die Informationen der Sensoren etwa in Gebäudeautomationssysteme oder in die Cloud, könnten völlig neuartige Lösungen entstehen. „Hier liegt noch ein riesiges Feld vor uns“, sagt Steinel.

Bild von Ingo Steinel und Thomas Möller
Ingo Steinel und Thomas Möller
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