Stegerer GmbH

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Dr.-Pfannenstiel-Straße 8 93128 Regenstauf
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40
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Alles Machbare verwirklicht


Beim Handwerk laufen die Geschäfte derzeit so gut wie lange nicht mehr. Nahezu überall sind die Auftragsbücher prall gefüllt – so auch bei der Stegerer GmbH in Regenstauf. Die Metallbauer profitieren vom Boom insbesondere auch deshalb, weil sie komplett auf computergestützte Arbeitsabläufe setzen. Nur rund 2 % aller bayerischen Betriebe gehen bisher diesen Weg, obwohl zuverlässige Studien und die Praxis zeigen: Auf die Digitalisierung zu setzen macht sich bezahlt.

In der Werkstatt bohren, hämmern, schweißen und schleifen die Schlosser wie eh und je. Sie fertigen Balkone, Terrassengeländer, Handläufe und Vordächer. Abgesehen davon, ist bei Stegerer kaum ein Stein auf dem anderen geblieben, seit Ingo Lederer im Betrieb das Zepter übernommen hat. Lederer ist der Firma seit 2001 verbunden, hat es vom Lehrling zum Geschäftsführer gebracht und treibt ihre Entwicklung unbeirrbar voran. Seine Vorgehensweise erklärt er so: „Wir nutzen grundsätzlich die neueste verfügbare Technik und optimieren so kontinuierlich sämtliche Prozesse. Außerdem haben unsere Mitarbeiter viel Freude am Umgang mit digitalen Tools.“

Schon lange technisch top

„Technische Zeichnungen erstellen wir bereits seit den 90er-Jahren mit CAD, also ausschließlich am Computer“, sagt Lederer. „Wir haben schon früh in 3-D gearbeitet und auch Fotomontagen erstellt, um den Kunden vorab einen Eindruck von den georderten Produkten zu vermitteln.“ In jüngster Zeit wagte man sich mit viel Erfolg an wegweisende digitale Geräte für die Planung und Konstruktion: So ersetzt seit 2015 beim millimetergenauen Messen auf Baustellen ein 3-D-Laserscanner Zollstock und Wasserwaage, und bei Bedarf macht eine speziell entwickelte Drohne Luftaufnahmen. Und seit 2016 können Bauteile wahlweise als plastische Modelle aus dem 3-D-Drucker oder höchst realistisch mit einer Virtual-Reality-Brille am Bildschirm dargestellt werden.

Mixed Reality auf der Baustelle

Aktuell ist eine nagelneue Mixed-Reality-Brille der ganze Stolz von Ingo Lederer und seinem Team: die „Microsoft HoloLens“. Mit ihr lassen sich interaktive Projektionen direkt in einer realen Umgebung verwirklichen, zum Beispiel auf Baustellen – das Nonplusultra für Präsentationen. Die Firma konnte eine dieser Brillen schon vor der offiziellen Markteinführung kaufen, weil sie sich bei Microsoft für ein Testprogramm beworben hatte. Alles in allem sei damit in Sachen Digitalisierung vorläufig alles Machbare realisiert, resümiert Lederer. Das Resultat kann sich sehen lassen: Der gesamte Workflow läuft inzwischen so viel effektiver ab.

Bild von Ingo Lederer und Alexander Artes
Ingo Lederer und Alexander Artes
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