SKZ-Unternehmensgruppe (FSKZ e. V.)

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Frankfurter Straße 15-17 97076 Würzburg
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424
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Kunstvoll vernetztes Wissen


Rund 400 verschiedene Betriebe der Kunststoffindustrie sind Mitglied im SKZ. Bereits 1961 gegründet, versteht sich das SKZ mehr denn je als Plattform für den Erfahrungs- und Wissensaustausch, vor allem aber als Innovationsdienstleister der Branche. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, deckt das Institut ein außerordentlich breites Leistungsspektrum ab und entwickelt seine Dienstleistungsangebote für das Verarbeiten und Anwenden von Kunststoffen fortwährend weiter.

So unterschiedlich die Wünsche und Bedürfnisse der Kunststoff erzeugenden und verarbeitenden Firmen auch sein mögen – alle eint dasselbe Bestreben: höchste Qualität möglichst effizient zu produzieren, um im Wettbewerb zu bestehen. Das SKZ unterstützt diese Firmen dabei, etwa bei der Forschung und dem Wissenstransfer, der Prüfung, der Überwachung und der Zertifizierung oder beim Technologietransfer. Institutsleiter Prof. Dr. Martin Bastian erklärt das Alleinstellungsmerkmal seines Instituts: „Unsere Besonderheit liegt darin, dass wir auf allen diesen Feldern zugleich aktiv sind und sie miteinander verzahnen. So vermitteln wir Know-how in einer Breite, die am Markt sonst nicht üblich ist.“

Patente Lösungen

Rund 10 Mio. € nahm das SKZ allein 2016 in die Hand, um Innovationsprojekte etwa in der Forschung und Entwicklung voranzutreiben. Daraus resultierte jüngst unter anderem ein wegweisendes neues Verfahren zur Qualitätssicherung beim Fertigen von Kunststoffbauteilen: Mithilfe digitaler Messtechnik prüft eine Wärmebildkamera während die Produkte abkühlen, ob diese voll und ganz den Vorgaben entsprechen. „Das funktioniert quasi wie ein Computertomograph“, erklärt Bastian. „Selbst kleinste Fehlstellen oder prozessbedingte Qualitätsschwankungen entdeckt man damit zuverlässig.“ Viele Firmen setzen dieses Verfahren inzwischen ein, etwa die BSH Bosch Siemens Hausgeräte GmbH bei Staubsaugergehäusen. Seit 2014 bekam das SKZ sechs nationale Patente verliehen, zuletzt eines für das werkzeuglose Fertigen von Kleinserienbauteilen mittels 3-D-Druck.

Neue Akzente in der Weiterbildung

Tausende Beschäftigte aus der Kunststoffindustrie nutzen die vielfältigen Maßnahmen der SKZ-Unternehmensgruppe für die berufsbegleitende Weiterbildung. Auch in dieser Hinsicht tut sich einiges: Die neu gegründete, als One-Shop-System konzipierte SKZ-Akademie bietet seit 2018 bedarfsgerechte, modular aufgebaute Schulungsprogramme an. Das verbesserte E-Learning-Angebot und die von Experten betreute praktische Arbeit in Betrieben oder in modern ausgestatteten eigenen Trainingszentren setzen dabei zeitgemäße, neue Akzente.

Bild von Prof. Dr. Martin Sebastian
Prof. Dr. Martin Sebastian
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