RK Rose+Krieger GmbH

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Potsdamer Straße 9 32423 Minden
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228
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Geduld und viele kleine Schritte


In der Umgangssprache wird eine Innovation oft gleichgesetzt mit einer neuartigen Idee, die eine bahnbrechende Veränderung auslöst. Bei der RK Rose+Krieger GmbH besinnt man sich lieber auf den lateinischen Ursprung des Begriffs, das Verb „innovare“. Es bedeutet „erneuern“. Genau das strebt dieser Anbieter von Modulen und Komponenten für die industrielle Produktion und die Automatisierungstechnik unermüdlich an – sowohl bei seinen Produkten als auch auf jeder betrieblichen Ebene.

„In einer Zeit digitaler Transformation und disruptiver Geschäftsmodelle ist Erfolg durch kontinuierliche Verbesserung die Leitlinie für unser tägliches Handeln“, beschreibt der Geschäftsführer Hartmut Hoffmann die Strategie seines Unternehmens. Er ist überzeugt, dass es viel Geduld braucht und viele kleine Schritte, damit ein Unternehmen dauerhaft erfolgreich sein kann.

In die Zukunft investieren

Geduld beweist Rose+Krieger beispielsweise mit Investitionen in die Zukunft, wie dem auf mehrere Jahre angelegten Optimierungsprojekt „3F“. Das zielt darauf, die gesamte Datenstruktur des Unternehmens zu harmonisieren. Um welche Dimension es dabei geht, verdeutlicht exemplarisch die hohe Zahl von 190.000 Lieferpositionen, die die Firma jährlich verzeichnet. Derart komplexe Vorhaben werden von Mitarbeitern geleitet, die Lean-Profis sind. Seit 2009 arbeitet Rose+Krieger nach der japanischen Management-Methode. Darin ist sie als Tochtergesellschaft der international tätigen Phoenix Mecano AG so gut aufgestellt, dass sie als Vorreiterin in der Unternehmensgruppe schon mehr als 100 Mitarbeiter geschult hat.

Kleine Ursache, große Wirkung

Viele Schritte kann Rose+Krieger auf dem langen Weg der kontinuierlichen Verbesserung gehen, weil die Belegschaft regelmäßig Ideen einbringt. Das liegt an dem mit der Erfahrung gewachsenen Vertrauen. Denn selbst Vorschläge, die freie Kapazitäten beim Personal schaffen, führen nicht zum Abbau von Arbeitsplätzen, sie sichern vielmehr die Zukunft der Firma. Aber es liegt auch am gemeinsamen Bestreben, alles immer besser machen zu wollen. Dafür reichen oft so kleine Veränderungen wie farbige Überziehhülsen. Seitdem man damit die vielen ähnlich aussehenden, aber eben unterschiedlichen Kugelumlaufspindeln markiert, werden sie deutlich weniger verwechselt. Diesen einfachen, aber wirkungsvollen Einfall würde wohl kaum jemand im landläufigen Sinne als innovativ bezeichnen. Aber in der Summe sind es genau solche Maßnahmen, die entscheidend zum Erfolg dieses Unternehmens beitragen.

Bild von Hartmut Hoffmann
Hartmut Hoffmann
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