Reiser AG Maschinenbau

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Zeppelinstraße 5 72519 Veringenstadt
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Reiser AG Maschinenbau

Clevere Ideen aus der Smart Factory


Die Maschinenbauindustrie kann sich auf die Reiser AG verlassen: Die bietet Einzelteile aus Metall von bis zu einem Meter und 500 Kilogramm für verschiedene Branchen, Montage von komplexen Aggregaten, technisches Know-how aus der Fertigung von mehr als 4.000 Einzelteilen und 1.000 Baugruppen. Dieser Familienbetrieb aus Baden-Württemberg ist seit 25 Jahren ein zuverlässiger Partner seiner Kunden. Um deren Erwartungen zu erfüllen, setzt er stets die neuesten Technologien ein.

Den 3-D-Druck in Metall und Kunststoff nutzt dieser Mittelständler schon seit einigen Jahren, um Einzelteile und Kleinserien herzustellen. Doch er will nun noch einen Schritt weitergehen und hat deshalb ein neues Forschungsprojekt gestartet: Anstelle von thermoplastischen Kunststoffen, die als Fäden zum Einsatz kommen, will er für den 3-D-Druck nun Granulat verwenden. Dies ist zum einen günstiger, zum anderen einfacher zu mischen. „Für den Konstrukteur ergeben sich daraus unendlich viele neue Möglichkeiten“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Jürgen Reiser.

Mehr als nur Maschinenbau

Innovation bedeutet für ihn, bewährten Dingen einen neuen Dreh zu geben. Ein Beispiel dafür ist ein Adapter, der aus einem herkömmlichen Rollator ein motorgetriebenes Gefährt macht. So wird es für den Nutzer leichter, den Rollator auch in unwegsamem Gelände zu bewegen. „Der Adapter ist ein gutes Beispiel dafür, dass wir nicht nur Maschinenbauteile anbieten, sondern auch gleich die Elektrik integrieren“, sagt Jürgen Reiser.

Selbstbestimmung trotz Digitalisierung

So ideenreich wie seine Lösungen für die Kunden sind, so fortschrittlich zeigt sich das Unternehmen auch intern. Derzeit wird beispielsweise auf Smart Factory umgestellt: Das Ziel ist es, dass die Beschäftigten per Gesichtserkennung Zugang zur Produktion erhalten, wobei eine Lichtquelle ihnen auf dem Weg zum Arbeitsplatz folgt – das spart Energie. Als Alternative zu Hilfestellungen auf dem Notebook oder dem Handy wird man außerdem sogenannte Smart Watches als Pilotprojekt testen. „Unsere Mitarbeiter sollen aber auch in der digitalisierten Arbeitswelt ihre Selbstbestimmung behalten“, betont der Vorstandsvorsitzende, der sich über die offene Kommunikation in seinem Unternehmen freut. So können sich die Beschäftigten mit neuen Ideen jederzeit an ihren Vorgesetzten oder direkt an die Geschäftsführung wenden, die Vorschläge werden im Dialog mit dem Ideengeber bewertet. Regelmäßige Brainstormings mit der Führungsebene führen zu weiteren Innovationen. So kann die Welt also auf weitere clevere Ideen aus der Smart Factory der Reiser AG gespannt sein.

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Jürgen Reiser
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