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Peter Huber Kältemaschinenbau AG

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Mit Tango beweglich bleiben


In der Chemie- und der Pharmaindustrie ist Präzision oft das A und O. Wenn es um die exakte Temperatur einer Flüssigkeit geht, ist die Peter Huber Kältemaschinenbau AG die richtige Ansprechpartnerin. Denn ihre Temperiergeräte arbeiten im Bereich von -125 °C bis +425 °C – und das auf ein hundertstel Grad genau. Zudem können die Geräte vom Labor bis zur Produktion eingesetzt werden und ermöglichen somit eine durchgängige Verfahrensentwicklung. Das macht dieser Firma so schnell keiner nach. Dennoch will sie für ihre Kunden noch besser werden.

Die Einführung der Lean Production war 2017 für dieses Unternehmen aus Offenburg die wichtigste Prozessinnovation. „Wir haben die Produktion an die Geschwindigkeit in der Entwicklung angepasst. Dadurch sind unsere Prozesse nun schlanker geworden“, erzählt der Vorstandsvorsitzende Daniel Huber. Seitdem können in kürzester Zeit auch kleinste Stückzahlen angefertigt werden. Dies ist sehr sinnvoll bei den vielen Sondermaschinen, die beauftragt werden. „Außerdem konnten wir unsere Lieferfristen um die Hälfte verkürzen, was uns einen großen Wettbewerbsvorteil verschafft hat“, fährt Huber fort.

Produkte für morgen vorbereiten

Aber auch Produktinnovationen stehen auf dem Programm. So stellen die Maschinenbauer derzeit etwa auf natürliche Kältemittel um. Dies schont die Umwelt und stellt sicher, dass der Kunde die Temperiergeräte auch langfristig nutzen kann – vor allem, wenn die gesetzlichen Vorgaben zu Kältemitteln noch einmal verschärft werden sollten. Rund 600 Modelle und zahlreiche Varianten rüstet man derzeit um. Ebenfalls aktualisiert werden ältere und neue Geräte hinsichtlich deren Dokumentationshilfen: Dank neuer Kommunikationsprotokolle und modernster Schnittstellentechnik, die die Geräte vernetzen, können Dokumentationen nun automatisiert aufgezeichnet werden. Dadurch können sich die Fachkräfte wieder mehr auf ihre Kernaufgaben konzentrieren.

Feedback von Anwendern und Händlern

„Wir können als mittelständisches Unternehmen nur bestehen, wenn wir wissen, was der Kunde morgen haben will“, sagt Daniel Huber. Daher führte man den sogenannten Tango-Club ein. Pate für den Namen dieser Veranstaltung stand das Temperiersystem „Unistat Tango“, dessen schnelle Temperaturwechsel an einen Tangotanz erinnern. Und was mit 25 Anwendern begann, hat sich zu mehreren Treffen im Jahr mit mehr als 1.000 Besuchern entwickelt. Hierbei gewinnt das Unternehmen aus den Feedbacks der Anwender wichtige Impulse für seine Arbeit. Das Gleiche gilt für die Treffen mit den Händlern im Ausland, die über internationale Trends berichten. „Die sind für uns eine wahre Fundgrube für Informationen“, sagt Huber.

Die Jury
Peter Huber gelingt es in vorbildlicher Weise, das Spannungsverhältnis zwischen Offenheit und Flexibilität sowie notwendigen klaren Strukturen zu managen. Die ausgeprägt-innovationsorientierte Denk- und Handlungsweise beeinflusst dabei sowohl die Technologieentwicklung und das Design der Produkte (und das bei Industrieprodukten) als auch das interne und externe Beziehungsmanagement.
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Daniel Huber
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Warum schnelle Entscheidungen für den Erfolg der Peter Huber Kältemaschinenbau AG so wichtig sind, erklärt Daniel Huber.
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