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NanoTemper Technologies GmbH

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Flößergasse 4 81369 München
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Unternehmen, die sich mit Grundlagenforschung, Biotechnologie oder Pharmazeutik beschäftigen, suchen nach neuen Wirkstoffen gegen Krankheiten oder müssen gefundene Substanzen auf ihre Wirksamkeit prüfen. Dabei helfen ihnen die biophysikalischen Messgeräte der NanoTemper Technologies GmbH. Dieses Spin-off des Center for NanoScience der Ludwig-Maximilians-Universität München wurde vor zehn Jahren gegründet und hat seitdem zahlreiche analytische Messgeräte entwickelt, produziert und verkauft.

Wirkstoffe gegen Krankheiten sind sehr komplex und zudem teuer in der Herstellung. Daher sind die Geräte dieses Münchener Unternehmens bestens für den Prüfeinsatz geeignet: Da sie optisch messen, benötigt man nur kleine Flüssigkeitsmengen. Außerdem schützt ihr kontaktloses Verfahren verlässlicher gegen Kreuzkontaminationen. „Um die Signale noch zu verstärken, haben wir eine neue chemische Substanz entwickelt, die wir nun zusätzlich als Verbrauchsmittel verkaufen“, berichtet der Geschäftsführer Dr. Philipp Baaske von einer aktuellen Innovation. Eine weitere ist eine intelligente Software, die dem Kunden Vorschläge zur Interpretation der Analysedaten macht. Auch hier ist das Ziel, dem Kunden die Arbeit zu erleichtern.

Hoch motivierte Mitarbeiter

Zusammen mit seinem Kollegen Dr. Stefan Duhr hat Dr. Baaske das Unternehmen 2008 gegründet. Mittlerweile beschäftigen sie 130 Mitarbeiter, die meisten haben einen akademischen Abschluss oder gar promoviert. „Viele kommen aus Großunternehmen zu uns, weil sie bei uns ihre Ideen verwirklichen können. Das tun manche sogar am Wochenende“, sagt Dr. Baaske. „Manchmal müssen wir sie aufgrund ihrer vielen Einfälle fast etwas bremsen.“ Alle Vorschläge durchlaufen einen schnellen Test und gehen rasch in Entwicklung und Vorserie. Dort zeigt sich dann, ob die Idee praxistauglich ist.

Genau hinhören

Dabei stehen der Kunde und seine Bedürfnisse immer im Mittelpunkt: „Ein Geheimnis unseres Erfolgs ist sicherlich, dass wir beim Kunden sehr genau hinhören, um zu verstehen, was er braucht. Vielen großen Unternehmen fällt diese Kundennähe schwerer“, erklärt der Geschäftsführer. Zusammen mit Partnerunternehmen werden Neuerungen gern frühzeitig getestet. Ideen von der Konkurrenz zu kopieren hält Dr. Baaske für wenig sinnvoll, „denn dann macht man mit Sicherheit nicht das, was der Kunde sich wünscht“. Daher haben die allermeisten Mitarbeiter selbst Kundenkontakt – nur so entstehen die passendsten Innovationen.

Die Jury
Zusammenfassend ist es für die TOP 100-Jury beeindruckend zu sehen, dass sich NanoTemper als Innovator des Jahres 2017 nicht auf seinen Lorbeeren ausruhte, sondern das Unternehmen seitdem derart umfassend weiterentwickelte, um die Basis für künftige Innovationserfolge zu schaffen.
Bild von Dr. Philipp Baaske und Dr. Stefan Duhr
Dr. Philipp Baaske und Dr. Stefan Duhr
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Interview Interview

Warum sich NanoTemper auf die eigenen Stärken konzentriert, erklärt Dr. Philipp Baaske.
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