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Nabaltec AG

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Nabaltec AG

Die Flut der Ideen managen


Kunststoffe und Keramiken müssen flammsicher und thermostabil sein, damit man sie etwa bei Verkabelungen, als Dämmstoffe oder bei der Herstellung von Leiterplatten verwenden kann. Um sie in flammsichere und thermostabile Materialien zu verwandeln, benötigt man hochspezialisierte Produkte auf der Basis von Aluminiumhydroxid. Diese umweltfreundlichen, flammhemmenden Füllstoffe entwickelt, produziert und vertreibt die Nabaltec AG mit Sitz im bayerischen Schwandorf. Sie wird aufgrund ihrer kreativen Ideen von ihren Kunden sehr geschätzt.

Auch am Wachstumsmarkt Elektromobilität ist dieses Unternehmen beteiligt: Seine Chemiker haben ein Produkt entwickelt, das verhindert, dass in Lithiumbatterien für Elektroautos Kurzschlüsse entstehen. „Unsere Stoffe kann man auch für den Schutz von Handys oder Laptops nutzen, aber die Sicherheitsanforderungen an Autos sind noch um einiges höher“, erklärt Reiner Sauerwein, der Leiter für Anwendungstechnik und Entwicklung. Dieses innovative Produkt ist so erfolgreich, dass man im Unternehmen neue Produktionskapazitäten aufbauen musste.

Stabsstelle für Innovationsmanagement

Damit keine Idee verlorengeht, hat die Geschäftsleitung damit begonnen, ein Innovationsmanagement aufzubauen – und 2017 eine eigene Stabsstelle eingerichtet. Die dort tätige Mitarbeiterin begleitet und unterstützt die Vorschläge, die aus allen Unternehmensbereichen auf ihrem Tisch landen. Sie recherchiert auch für mögliche Patente und unterstützt deren Anmeldeprozess. „Jedes Vorhaben wird anhand einer Matrix auf seine Realisierung hin bewertet und durchläuft dabei verschiedene Prozessstufen“, sagt Reiner Sauerwein. Auch Ideen, die im Rahmen des Vorschlags- und Verbesserungswesens im gewerblichen Bereich entstehen, werden hier auf ihre Bedeutung für mögliche größere Innovationen überprüft.

Keinen Trend verpassen

Da sich das Unternehmen oft mit anwendungsbezogener Entwicklung beschäftigt, kommen viele Vorschläge von Kunden, die spezielle Materialien benötigen. Darüber hinaus arbeiten die Chemieexperten mit Universitäten und Instituten zusammen und sind in vielen Ausschüssen als Industriepartner vertreten. „Hier bekommen wir Input für neue Ideen und knüpfen auch wertvolle Netzwerke – etwa mit künftigen Partnern“, sagt der Entwicklungsleiter. Über neue Trends, die für das Unternehmen interessant werden könnten, informiert man sich über Innovationsplattformen oder weltweite Trendreports. Das Ende der Einsatzmöglichkeiten von Chemie ist schließlich noch lange nicht erreicht.

Bild von Dr. Michael Klimes, Johannes Heckmann und Günther Spitzer
Dr. Michael Klimes, Johannes Heckmann und Günther Spitzer
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