MPDV Mikrolab GmbH

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Römerring 1 74821 Mosbach
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310
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MPDV Mikrolab GmbH

Unverzichtbar für die Produktion


Die Fertigung in einem Industrieunternehmen ist ein komplexer Prozess: Die Beschäftigten müssen den Überblick behalten, Daten erfassen und auswerten sowie bei Problemen schnell reagieren. Für all das gibt es sogenannte Manufacturing-Execution-Systeme, kurz MES. Die MPDV Mikrolab GmbH war in den 1990er-Jahren eine der Ersten, die sich mit MES beschäftigt haben. Heute bietet sie mit ihrer MES-Lösung HYDRA eine modular aufgebaute Software mit insgesamt 20 Anwendungen an, hinzu kommen Beratungs- und Dienstleistungen.

Vor mehr als 40 Jahren hat MPDV als kleines Ingenieurbüro angefangen. Obwohl mittlerweile weltweit 380 Mitarbeiter für das Unternehmen tätig sind, hat es sich seinen Erfindergeist aus den Zeiten des Ingenieurbüros bewahren können. „Wir sind nur gut, wenn uns ständig etwas Neues einfällt“, sagt der Geschäftsführer Prof. Dr. Jürgen Kletti, der jährlich einen Umsatz- und Personalzuwachs von 10 % bis 20 % verzeichnet. Der Grund für diesen Erfolg: Die Verantwortlichen haben immer das Ohr am Markt.

Anwender geben Feedback

Der wichtigste Innovationstreiber im Haus ist das jährliche Treffen der Anwendervereinigung „HYDRA Users Group“ mit ihren mehr als 300 Mitgliedern. Von der erhalten die Entwickler zahlreiche Impulse für Neuerungen und Verbesserungen. Die Anwender treffen sich regelmäßig in verschiedenen Arbeitskreisen. Deren Feedback ist vor allem für die Weiterentwicklung der Softwareprodukte hilfreich. Hinzu kommt eine Hochschulkoordinatorin, die regelmäßig Kooperationen mit Universitäten anstößt, die an interessanten Themen arbeiten. Und künftig wird dann noch ein Innovationsmanager, dessen Stelle neu geschaffen wurde, die Potenziale und Bedarfe des Markts mit dem Know-how des Unternehmens abgleichen und neue Anwendungsfelder erschließen.

Ungewöhnliches ausprobieren

Vier Mitarbeiter beschäftigen sich in eigens eingerichteten „Industrie 4.0 Labs“ den ganzen Tag mit neuen Ideen aus der Entwicklung und dürfen auch ungewöhnliche Ansätze ausprobieren. So bringt der Mittelständler demnächst Komponenten eines MES auf den Markt, auf deren Basis Kunden und Integrationspartner individuelle MES-Lösungen erstellen können. „Wir sind damit nicht mehr nur ein Anbieter von schlüsselfertigen Lösungen, sondern bieten dann auch skalierbare Produkte an – das ist bisher einzigartig“, betont der Geschäftsführer. Bereits vor zwei Jahren hat man das Unternehmen in die drei Geschäftsbereiche „Products“, „Services“ und „Solutions“ aufgeteilt, um auf dem sich verändernden MES-Markt noch klarer auftreten zu können.

Bild von Prof. Dr. Jürgen Kletti
Prof. Dr. Jürgen Kletti
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