Metallveredelungswerk Sulz GmbH

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Weitere Branchen: Chemie/Kunststoff
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Bahnhofstraße 82 72172 Sulz a. N.
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115
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TOP 100-Teilnahmen
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Metallveredelungswerk Sulz GmbH

Veredelung in ihrer Vollendung


Bauteile aus Metall werden in der Regel veredelt, bevor sie weiterverarbeitet werden. Damit schützt man sie gegen Korrosion und Verschleiß oder verleiht ihnen eine schönere Optik. Die Mitarbeiter der Metallveredelungswerk Sulz GmbH kennen sich mit den entsprechenden galvanischen und chemischen Verfahren bestens aus und geben jedem Metall den letzten Schliff. Dank flexibler Anpassungen ihrer Fertigungsverfahren können sie die Wünsche der Kunden schnell erfüllen.

„Innovativ zu sein heißt für uns, nicht immer wieder das Rad neu zu erfinden“, erklärt der Betriebsleiter Claus Retzigk. „Vielmehr versuchen wir, bewährte Technologien kontinuierlich zu verbessern – und das jeden Tag.“ Alle 115 Mitarbeiter sind dazu aufgerufen, Verbesserungen vorzuschlagen. Diese Ideen landen in den Montagstreffen, zu denen sich die Geschäftsleitung, die Bereichsleiter und die Schichtführer zusammenfinden. Ist eine der neuen Ideen vielversprechend, wird ein Verantwortlicher ausgewählt, der das Projekt vorantreibt. Aufgrund der flachen Hierarchien im Unternehmen sind für die Realisierung keine langwierigen Abstimmungen nötig.

Anlagen an Mitbewerber verkaufen

Eine besonders gute Idee war die kathodische Tauchlackierung: Bei diesem elektrochemischen Verfahren wird das Werkstück in einem Tauchbad beschichtet. Dies spart viel Zeit, denn vorher mussten Werkstücke auf ein Gestell gehängt werden – nun gibt man sie einfach als Schüttgut ins Tauchbad. Dieses Verfahren bieten die Metallveredelungsexperten aus Baden-Württemberg als Einzige in Deutschland an. Das kommt auf dem Markt so gut an, dass sie nur einen Teil ihrer Aufträge selbst erledigen können und deshalb sogar schon ihre Anlagen an Mitbewerber verkaufen.

Neuentwicklungen in Rekordzeit

Auf die Expertise aus Sulz setzen Maschinenbaufirmen, die Möbelindustrie, die Bauindustrie und vor allem Automobilhersteller. Was zählt, ist Schnelligkeit. Daher verlässt man sich auf das Know-how im eigenen Haus und arbeitet nicht mit Hochschulen zusammen. Die sind laut dem Produktionsleiter Murat Ilgen einfach zu langsam für die Branche. Schnell mussten die Galvaniseure beispielsweise sein, als plötzlich Bauteile mit Chrome-6-Passivierungen in Fahrzeugen aus Gesundheitsschutzgründen gesetzlich verboten wurden. Da entwickelte das Unternehmen in Rekordzeit chrome-6-freie Passivierungen, die der Markt dankbar annahm. Von der Idee bis zu ihrer Verwirklichung vergeht beim Metallveredelungswerks selten mehr als ein Jahr. Hier zeigt sich seine mehr als 20-jährige Erfahrung auf dem Markt.

Die Geschäftsführung
Claus Retzigk und Murat Ilgen
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