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M.A.T. Malmedie Antriebstechnik GmbH

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Weitere Branchen: Metallherstellung-/verarbeitung
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Dycker Feld 28 42653 Solingen
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Know-how im eigenen Haus


Schon 1958 erfand die M.A.T. Malmedie Antriebstechnik GmbH die sogenannte Tonnen-Kupplung – mittlerweile weltweiter Standard für die Verbindung zwischen Getrieben und Seiltrommeln, die beispielsweise für Kran-Hubwerke benötigt wird. Heute entwickelt, konstruiert und produziert sie viele mechanische Komponenten der Antriebstechnik, vor allem Kupplungen verschiedener Bauarten, für Stahlwerke und für die Hafentechnik. Zahlreiche Patente belegen die große Innovationskraft dieses Unternehmens.

„An mechanischen Kupplungen ist wenig zu innovieren“, erklärt der Geschäftsführer Christof Lautwein. „Deshalb überlegen wir uns lieber neue Anwendungen.“ Ein Beispiel ist der Einsatz von Freilaufkupplungen in Hubwerken von Containerkranen. Freilaufkupplungen gibt es zwar schon lange, aber dank einer neuen Idee dieser Kupplungsexperten belasten sie nun die Getriebe der Krane weit weniger. Das ist aber nur Schritt eins der Neuerung gewesen. Im zweiten Schritt hat man Teile der Bremse durch eine Motorverriegelung ersetzt. Das bedeutet: weniger Wartung, geringerer Energieverbrauch und kompaktere Komponenten.

Geballtes Technikwissen

„Der Markt sieht uns als Technologieführer, nicht nur aufgrund großer Innovationen, sondern auch wegen vieler kontinuierlicher Detailverbesserungen“, sagt Christof Lautwein. Das Wichtigste für ihn und sein Team ist, dem Kunden zuzuhören und bei Problemen hellhörig zu werden. Hat der Kunde ein Problem geschildert, setzen sich das Produktmanagement, der Vertrieb und die Geschäftsleitung zusammen und überlegen sich mit ihrem geballten technischen Wissen eine Lösung. „Wir denken dann oft über die Kupplung hinaus: Welche Auswirkungen könnten andere Komponenten auf die Kupplung haben – oder umgekehrt?“, erklärt der Geschäftsführer.

Ideen engagiert verwirklichen

Bei der Realisierung neuer Ideen verlässt sich Lautwein allein auf das Know-how im eigenen Haus. Er fordert seine Mitarbeiter auf, viel auszuprobieren, selbst wenn das bedeutet, hin und wieder Fehler zu machen. Entscheidungsfreudigkeit wird ebenfalls erwartet: „Nur wer Entscheidungen trifft, ist motiviert, dann auch Taten folgen zu lassen“, sagt der Geschäftsführer überzeugt. Auf die Konkurrenz schaut er so gut wie nie; lieber konzentriert er sich darauf, mit eigenen Neuheiten stets die Nase vorn zu haben. Bei jeder Entwicklung fragt sich das Team: Lässt die Innovation sich auch verkaufen? Gibt es keinen Markt für die Idee, wird sie aufgegeben – oder erst einmal in die Schublade gelegt. Manchmal ist die Welt einfach noch nicht reif dafür.

Der Geschäftsführer
Christof Lautwein
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