Leonhardt e. K.

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Mozartstraße 26 73269 Hochdorf
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30
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TOP 100-Teilnahmen
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Leonhardt e. K.

Handwerk trifft Hightech


Mit Modelleisenbahnen fing alles an bei Leonhardt e. K. in Hochdorf, unweit von Stuttgart. Doch längst ist dieser kleine Familienbetrieb, der sich vor 50 Jahren mit einem Spritzgießwerkzeug für Märklin die ersten Sporen verdiente, zur Hightechschmiede mutiert. Die zählt große Namen zu ihrer Kundschaft, etwa aus der Autobranche oder der Medizintechnik. Heute ersinnt und fertigt die 30-köpfige Belegschaft komplexe Werkzeuge und filigrane Formen und beherrscht den Bau von Prototypen ebenso wie die Serienfertigung.

„Wir verbinden beste Handwerkskunst mit Hightech“, antwortet Dr. h. c. Wolfgang Leonhardt auf die Frage nach dem Wesenskern seines Unternehmens. Der Inhaber, der den Betrieb in zweiter Generation führt, hat nicht nur das Leistungsportfolio erweitert, er hat auch die Prozesse und die Produkte konsequent auf Innovation getrimmt. Mit Erfolg, wie ein Umsatzplus von fast 30 % in den letzten vier Jahren belegt.

Mikrometerarbeit

Diese Schwaben beherrschen außer der Graviertechnik eine ganze Reihe weiterer Bearbeitungsarten wie Fräsen, Erodieren und Polieren. Dazu unterhalten sie einen äußerst umfangreichen Maschinenpark, der technologisch keine Wünsche offen lässt – von der Graviermaschine über Hightechfräsen bis zum 3-D-Laserbearbeitungszentrum. Über Kunststoffe und Metalle hinaus verarbeitet der Technologiedienstleister auch den zukunftsträchtigen Werkstoff Keramik. Hightech-Equipment in Verbindung mit großem Know-how ermöglicht diesen innovationsfreudigen Tüftlern den Vorstoß in Grenzbereiche, an denen andere Hersteller scheitern. „Wir gravieren, fräsen und erodieren heute mit größter Genauigkeit im Mikrometerbereich“, erläutert Dr. h. c. Leonhardt. So können etwa Präzisionswerkzeuge für das Spritzgießen oder kleinste Keramikbauteile mit kaum vorstellbar niedrigen Toleranzen hergestellt werden.

Tüftlergene

Viel Hirnschmalz ist notwendig, wenn man die nötigen, diffizilen Bearbeitungstechniken austüfteln will. Dabei betätigt sich der Firmenchef höchstpersönlich als Innovationsmotor. Dr. h. c. Leonhardt weiß aber genau, dass ohne die kreative Initiative seines hoch qualifizierten Personals wenig vorangehen würde. „Mindestens die Hälfte unserer Mitarbeiter hat den Meisterbrief“, sagt er, „nicht wenige einen Techniker- Abschluss.“ Entsprechend gewichtig fällt der Anteil aus, den Werkzeugmacher, Feinwerkmechaniker und Techniker an Neuentwicklungen oder Verbesserungen haben. Rund die Hälfte der Belegschaft hat 2017 mit guten Ideen zum Erfolg beigetragen. Schwäbische Tüftlergene lassen sich eben nicht verleugnen.

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Dr. h. c. Wolfgang Leonhardt
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