Labor Berlin – Charité Vivantes Unternehmensgruppe

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Sylter Straße 2 13353 Berlin
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570
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Labor Berlin – Charité Vivantes Unternehmensgruppe

Diagnose: Innovation


Das Aufspüren von Krankheitsursachen gleicht oftmals detektivischer Arbeit. Geleistet wird sie in medizinischen Laboren, die mit ausgeklügelten wissenschaftlichen Methoden gesundheitsschädigende Übeltäter entlarven. Zu den erfolgreichsten medizinischen Spürnasen gehört die Labor Berlin – Charité Vivantes Unternehmensgruppe, zu der sich 2011 die Laboreinrichtungen des weltbekannten Universitätsklinikums Charité und des größten landeseigenen Klinikbetriebs Vivantes zusammengeschlossen haben. Natürlich mit Sitz in der deutschen Hauptstadt.

Mit der Fusion verfolgten die Klinikbetreiber und der Senat das Ziel, Kapazitäten zu bündeln, um sparsamer wirtschaften und neue Geschäftsfelder erschließen zu können. Die Rechnung ist aufgegangen: Labor Berlin und die Schwestergesellschaft Labor Berlin Services haben nicht nur Synergieeffekte erzeugt, schnell entwickelten sie sich zum gefragten Anbieter für Labordiagnostik. Mehr als 60 Millionen Analysen jährlich gehen aufs Konto der 570 Beschäftigten, daneben punktet Labor Berlin als Entwicklungspartner von Industriefirmen und Forschungseinrichtungen. So ist man an der Prüfung neuer diagnostischer Plattformen beteiligt, forscht an Biomarkern oder konzipiert diagnostische Studien.

Alleinstellungsmerkmale schaffen

Will man auf dem umkämpften Markt die Nase vorn behalten, ist Innovationsdrang Pflicht. Wichtig sei es, „Alleinstellungsmerkmale zu schaffen“, erklärt die Geschäftsführerin Nina Beikert, „wir erreichen dies durch eine Spezialisierung auf hochinnovative Gebiete.“ Das lässt sich die Geschäftsleitung, die von einem Innovationsbeirat zu neuen Diagnostikfeldern beraten wird, ein stattliches Budget kosten. Zudem wurde ein Team geschaffen, das sich ausschließlich um Neuvorhaben kümmert. Nutzen zieht das Labor aus Praxiserfahrungen von Medizinern, die parallel bei den Mutterkliniken klinisch tätig sind. Die inspirierten etwa zur Entwicklung eines Verfahrens, das für toxikologische Screenings nicht wie bislang Urin, sondern Speichel verwendet. Umgekehrt profitiert der Klinikalltag von Entwicklungen der Diagnostiker, zum Beispiel die einer Methodik, die aus einem Tropfen Blut Hormone oder Genmutationen bestimmen kann.

Strukturen festigen

Bei allem Erfolg bleiben die Firmenlenker besonnen. Um die stürmische Expansion in geordnete Bahnen zu lenken, „ist es nun Zeit, die Strukturen zu festigen, damit ein gesundes Wachstum möglich ist“, sagt der Geschäftsführer PD Dr. Dr. Andreas Weimann. Verstärkt richtet sich dabei das Augenmerk auf die Mitarbeiter. So hat man etwa ein umfassendes Fortbildungsprogramm aufgelegt und bietet Fachärzten Weiterbildung an. Klar: Topleute sind unverzichtbar, will man sich als Innovationsvorreiter behaupten.

Bild von PD Dr. Dr. Andreas Weimann und Nina Beikert
PD Dr. Dr. Andreas Weimann und Nina Beikert
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