Kettenbach GmbH & Co. KG

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Weitere Branchen: Dental
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Im Heerfeld 7 35713 Eschenburg
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160
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Ein Unternehmen mit Biss


Ob Krone, Brücke oder Implantat: Der Zahnersatz muss perfekt sitzen, damit wir auch weiter oder wieder unbeschwert zubeißen können. Dafür ist zuerst ein exaktes Maßnehmen am Gebiss nötig – eine vertrackte Aufgabe angesichts der komplexen Beschaffenheit unserer Kauwerkzeuge. Überzeugende Lösungen dafür bietet seit mehr als 70 Jahren die Kettenbach GmbH & Co. KG im hessischen Eschenburg an. Mit innovativen Produkten für den Dental- und Medizinbereich hat sich dieses Familienunternehmen international einen Namen gemacht.

Als Hersteller sogenannter Abformmaterialien stieg Kettenbach in den vergangenen Jahren zum Global Player auf: Für die Nachbildung fehlender Gebissteile ist eine exakte Abformnahme unverzichtbar. Abhängig von der gewünschten Prothese und der Behandlungsmethode, spielt dabei die Materialbeschaffenheit eine entscheidende Rolle. Das ist die Domäne dieser Firma, die das große Sortiment ihrer Abformmaterialien unter eigenem Dach entwickelt und herstellt. Darüber hinaus bietet sie weitere Produkte an, vor allem Komposite für den temporären oder langfristigen Zahnersatz sowie Adhäsive und Desinfektionsmittel.

Kernkompetenzen stärken

Neben dem Dentalsektor bedient dieser Mittelständler indes auch andere Medizinzweige. So stellt er Saugmaterialien aus Baumwolle und Cellulose her, die als Tupfer oder Pflaster etwa bei der Wundversorgung und als Trägermaterialien in der Diagnostik zum Einsatz kommen. Um mit den sich wandelnden Marktanforderungen Schritt zu halten, hat sich die Geschäftsführung unlängst für eine Neuaufstellung entschieden: Sie teilte die Firma in zwei Sparten – Dental und Medical – auf, um Entwicklungsprozesse zu optimieren und Abläufe zu beschleunigen. Die Fokussierung sei nötig, „um unser weiteres Wachstum zu managen“, erklärt der Geschäftsführer Jens Kuhn. „Wichtig war es, Bereiche zu schaffen, die sich auf unsere Kernkompetenzen konzentrieren.“

Geballtes Potenzial

Die Aufgabe der mit viel Gestaltungsspielraum ausgestatteten Mitarbeiter beider Sparten ist es, sich den Kopf über Produktnovitäten und die Prozessvervollkommnung zu zerbrechen. Dazu motiviert auch eine Erfindervergütung. Zudem hat man einen Scoutprozess verankert, der es erleichtert, Ideen auf ihr Potenzial hin abzuklopfen. Vorschläge werden nach einer festen Systematik technisch und wirtschaftlich auf Herz und Nieren geprüft. Beide Bereiche haben überdies Strategieteams eingerichtet, die am längerfristigen Firmenkurs tüfteln, ein Beirat unterstützt zudem in strategischen Fragen. Nicht verwunderlich, dass so viel geballtes Innovationspotenzial erfreuliche Spuren in den Geschäftsbüchern hinterlässt.

Bild von Jens Kuhn
Jens Kuhn
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