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Interstuhl Büromöbel GmbH & Co. KG

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Brühlstraße 21 72469 Meßstetten
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Wenn dein Bürostuhl dir was zu sagen hat


Sitzend verbringt der moderne Mensch seinen Tag, jedenfalls den größten Teil davon. Grund genug, dem dafür verwendeten Möbelstück eine angemessene Sorgfalt angedeihen zu lassen. Verdient darum macht sich die Interstuhl Büromöbel GmbH & Co. KG in Meßstetten auf der Schwäbischen Alb. Sie redet seit mehr als einem halben Jahrhundert ein gewichtiges Wort mit, wenn es um die Entwicklung von Bürostühlen geht. Die jüngste Innovation dieses traditionsreichen Mittelständlers: Das Sitzmöbel wird interaktiv.

Das Dauersitzen, das unseren Alltag prägt, ist bekanntlich der Gesundheit alles andere als zuträglich. Neben Spitzendesign und moderner Technik steht deshalb von jeher die Ergonomie seiner Produkte im Fokus dieses führenden europäischen Bürostuhlherstellers. So hat er beispielsweise die ausgefeilte „Smart Motion Technology“ entwickelt, die mit kinematischen Abläufen zu einem häufigen Wechsel der Sitzposition animiert. Nun ist man zusammen mit einem bekannten Elektronikanbieter noch einen Schritt weiter gegangen:

Sitzen 4.0

Gemeinsam wurde der Sensor „S 4.0“ entwickelt: Er unterstützt Büroangestellte dabei, ihre Sitzhaltung zu optimieren. „Richtiges Sitzen ist ein entscheidendes Kriterium für einen gesunden Arbeitsplatz. Dafür nutzen wir nun auch digitale Technologie“, sagt der Geschäftsführer Joachim Link, der mit seinem Bruder Helmut den Familienbetrieb leitet. Via App und Software erhält der Sitzende auf der Basis des individuell vom Sensor ermittelten Sitzverhaltens Ratschläge für bessere Haltungen und Hinweise für eine ergonomische Einrichtung des Stuhls. Zudem gibt „S 4.0“ Tipps für ein leicht ausführbares Workout. Unterschreitet etwa die Zahl geänderter Sitzpositionen einen definierten Wert, fordern Pop-ups den Sitzenden zur Positionsänderung auf.

Vernetzte Produktion

Es sind bahnbrechende Entwicklungen wie diese, die das Unternehmen vom Handwerksbetrieb zur Hightechschmiede gemacht haben. Innovativ ist man längst nicht nur bei den Produkten. „Zur Digitalisierung gehört mehr“, sagt Link. Um im Wettbewerb die Nase vorn zu behalten, mussten Prozesse automatisiert werden – in der Fertigung, im Vertrieb und im Marketing. Entsprechend viel Geld haben diese Schwaben in die Hand genommen, um Maschinen und Anlagen über ERP zu vernetzen; die Endmontage etwa wurde komplett umgestaltet. Maßnahmen, die Früchte tragen: Die Lieferzeiten, erzählt Link, hat man dadurch drastisch reduzieren können. Gute Ausgangsbedingungen für das Erfolgsunternehmen, das seine Fühler nach Amerika und Asien ausstreckt. Standorte in Mexiko und China sind nur ein Anfang.

Helmut und Joachim Link
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