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Interflex Datensysteme GmbH

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Weitere Branchen: IT-Entwicklung/-Beratung
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Zettachring 16 70567 Stuttgart
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518
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Die Meister der Zeit und des Zutritts


Aus der Taufe gehoben hat die Interflex Datensysteme GmbH kein Geringerer als der Entrepreneur Wilhelm Haller, der Erfinder der Gleitzeit. Keine Überraschung also, dass dieses 1976 gegründete Stuttgarter Unternehmen Pionierarbeit für elektronische Zeitmessverfahren leistete. Innovatives bringt man auf diesem Gebiet noch heute zuwege: Die 518 Mitarbeiter, inzwischen unter dem Dach der international agierenden Allegion-Gruppe, beschäftigen sich mit Hard- und Software für Zutrittskontrolle, Zeiterfassung und Personaleinsatzplanung.

Welchen Stellenwert die Innovationskultur bei diesem Mittelständler hat, demonstriert vielleicht nichts trefflicher als ein Wettkampf, den die Geschäftsleitung einmal im Jahr firmenweit organisiert: Im Stil eines TV-Contests konkurrieren die Mitarbeiter um die cleversten Ideen zur Verbesserung von Produkten und Prozessen. Nicht ohne Grund zählen Kreativität und Offenheit zu den wichtigsten Tugenden, die man hier von den eigenen Leuten erwartet. „Neugier ist einer unserer Kennwerte“, antwortet der Geschäftsführer Dr. Jörg Wissdorf auf die Frage nach Wunschqualifikationen. Die Führungspersonen schaffen an den bundesweit 12 Standorten geeignete Rahmenbedingungen und reibungslose Prozesse.

Kreative Mitarbeiter

Das funktioniert, wie Beispiele belegen. So haben Mitarbeiter jüngst für ein neu entwickeltes Zeiterfassungsprodukt eine intuitive Oberfläche ersonnen. Andere inspirierte die Bluetooth-Technik zur Entwicklung einer energiesparenden Lösung für Endgeräte, die nur selten zum Einsatz kommen; was wiederum einen weiteren Kollegen auf die Idee brachte, diese Technologie so zu modifizieren, dass ein mobiles Türöffnungsgerät nicht einmal mehr aus der Hosentasche genommen werden muss. Entfalten können sich solche Initiativen, weil die internen Strukturen zu kreativen Vorstößen ermuntern.

Kunden hören

Strategische Ziele werden gemeinsam mit der Konzernmutter entwickelt. Daraus abgeleitete Roadmaps erarbeitet man anschließend im Unternehmen – hierarchie- und abteilungsübergreifend. Das Management schließlich sorgt für die erforderliche Kommunikation. Frühzeitig werden zudem Kunden einbezogen. So spürt man mit Customer-Focus-Days und Workshops regelmäßig externen Wünschen nach. Künftig soll dabei Crowdsourcing ins Zentrum rücken. „Wir planen, uns großflächiger beraten zu lassen“, sagt Wissdorf, „um einen besseren Überblick darüber zu erhalten, was von uns erwartet wird.“ Auch intern will man solche Verfahren nutzen, um mit schlankeren Strukturen die Schlagzahl bei der Produktentwicklung zu erhöhen. Die Meister der Zeit werden wissen, was sie tun.

Bild von Dr. Jörg Wissdorf
Dr. Jörg Wissdorf
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