intensivLEBEN GmbH – Außerklinisches Beatmungs- und Weaningzentrum

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Den Tagen mehr Leben geben


Es kann ganz schnell gehen: Unfall, Schlaganfall, Krankheit – manchmal trifft es Menschen so schwer, dass sie nicht mehr für sich selbst sorgen können. Angehörige sind dann mit der Pflege ihrer Lieben häufig überfordert. Das gilt vor allem, wenn der Kranke dauerhaft auf Intensivbetreuung angewiesen ist. Dies ist das Aufgabengebiet der intensivLEBEN GmbH in Sachsen: Sie kümmert sich um schwerstpflegebedürftige Patienten in ihrem Zuhause und macht damit ein Weiterleben in gewohnter Umgebung überhaupt erst möglich.

„Es ist die Dienstleistung selbst und unsere Art, sie zu leben“, antwortet der Geschäftsführer Marc Kischkewitz auf die Frage, wodurch sich sein Unternehmen auszeichnet. 2011 gründete er den Intensivpflegedienst, der heute von acht Standorten aus Patienten ambulant betreut. Seine Mitarbeiter müssen medizinisches Fachwissen und viel Verantwortungsbewusstsein mitbringen – versorgen sie doch Menschen, die ohne fremde Hilfe oftmals nicht überleben könnten. Rund um die Uhr kümmern sich die Pflegespezialisten beispielsweise um Patienten, die dauerhaft beatmet werden oder im Wachkoma liegen. Zudem helfen sie bei der Gestaltung der Pflegeumgebung und tragen mit verschiedenen Therapeuten, etwa der Ergo- oder der Physiotherapie, zur Verbesserung der Lebenssituation bei.

Faktor Mensch

Kompetentem und motiviertem Fachpersonal kommt also eine Schlüsselrolle für die Entwicklung dieses Dienstleisters zu, zumal die Branche über Fachkräftemangel klagt. Der „menschliche Faktor“ rangiert für Kischkewitz deshalb weit oben: „Unser Fokus liegt auf der Ausbildung neuer Mitarbeiter.“ So wurde ein innovatives Konzept entwickelt, das Einsteigern die Qualifizierung erleichtert: Als Assistenten sammeln sie an der Seite examinierter Pflegekräfte Praxiserfahrung. Das Ziel sei es, die Neuen zu einer begleitenden Fachausbildung zu motivieren – bei vollem Gehalt. Um die nötige Kooperation mit Ausbildungsträgern kümmert sich der Chef selbst.

Geringe Fluktuation

Ebenfalls dem Fachkräftemangel entgegen wirkt man mit einer eigens eingerichteten Abteilung, die ausländischen Beschäftigten bei der Integration hilft. Dazu kooperiert sie mit Sprachschulen und begleitet auch die Familien der neuen Kollegen. Zufriedene Mitarbeiter, davon ist Kischkewitz überzeugt, sind die Voraussetzung für den Erfolg – zumal in einem Metier, das häufig von Stress geprägt ist. Entsprechend viel Wert legt er auf ein Klima der Offenheit. So habe man für Vorschläge von der Basis stets ein offenes Ohr. Dass er mit seinem Ansatz richtig liegt, zeigt nicht zuletzt die rekordverdächtig niedrige Fluktuationsrate von unter 2 %.

Bild von Marc Kischkewitz
Marc Kischkewitz
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