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Gustav Klein GmbH & Co. KG

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Weitere Branchen: Anlagen-/Maschinenbau
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Im Forchet 3 86956 Schongau
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Gustav Klein GmbH & Co. KG

Zukunftsmarkt Elektromobilität


Wenn eine zuverlässige Stromversorgung garantiert sein muss, etwa in Krankenhäusern, in der Chemieindustrie und im Bahnbetrieb, ist Qualität made in Germany weltweit begehrt. Die Gustav Klein GmbH & Co. KG, ein Spezialist für industrielle Stromversorgungsanlagen, hat in den vergangen Jahrzehnten mehr als 350.000 Systeme in 91 Länder geliefert. Nun setzt sie zu einem Innovationssprung an: Sie baut Systeme für die Elektromobilität und für die Energiespeichertechnik.

Elektroautos sind in – doch wie weit kommt man mit ihnen, bis man ihre Batterien wieder aufladen muss? Die Kapazität und die Reichweite der Batterien sind noch immer limitierende Faktoren. Automobilkonzerne, die Elektro- und Hybridfahrzeuge entwickeln und herstellen, arbeiten intensiv daran, die Leistungsfähigkeit ihrer Lithium-Ionen-Batterien zu erhöhen; zudem wollen sie die Antriebe der Elektrofahrzeuge weiter verbessern. Hierzu müssen verschiedenste Auslegungen simuliert und getestet werden – und genau da kommen die Systeme von Gustav Klein ins Spiel.

Innovative Prüfsysteme

Das „Infeed Test System“, das dieses Schongauer Unternehmen entwickelt hat, wird mittlerweile weltweit im F&E-Bereich der E-Mobilität eingesetzt. Mehr als 1.000 dieser Systeme sind bereits ausgeliefert. Mit ihnen können Batterien und Antriebe entwickelt und geprüft werden, außerdem werden sie zum Prüfen von Brennstoffzellen und zur Simulation von Solaranlagen eingesetzt. Geht es um Speichertechnik, schlägt die Stunde des „Active Infeed Converters“, eines bidirektionalen Umrichters: Der wird benötigt, wenn Strom aus Wind- oder Solarkraftwerken in zum Beispiel Batteriesysteme eingespeist werden soll. In einem der größten Primärregelkraftwerke auf Batteriebasis, das in Europa betrieben wird, hat sich die Technik von Gustav Klein schon bewährt.

Neue Produktionsstätte für Zukunftsprodukte

„Der Markt für Elektromobilität und Speichertechnik wird in den nächsten Jahren definitiv stark wachsen. Deshalb bauen wir genau für diese Produkte nun eine neue Fertigungsstätte in Schongau“, erläutert der Geschäftsführer Günther Stensitzki. Vor Wettbewerbern fürchtet er sich nicht: „Unsere Produkte haben Features, die andere nicht bieten können, zum Beispiel die Mehrkanaligkeit und die schnelle Anstiegszeit von unter einer Millisekunde“, erklärt Stensitzki. Hier zahlt sich die jahrzehntelange Erfahrung aus, auf der das Unternehmen aufbauen kann. Die macht es jetzt möglich, die Gleichrichtertechnologie für neue Anwendungen zu modifizieren und weiterzuentwickeln. Die neue Ära der E-Mobility kann also getrost kommen.

Bild von Günther Stensitzki
Günther Stensitzki
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