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ELB - Eloxalwerk Ludwigsburg Helmut Zerrer GmbH

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Neckartalstraße 33 71642 Ludwigsburg
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Schicht für Schicht besser werden


Wenn andere Unternehmen längst nicht mehr weiterwissen, werden die Entwickler der ELB – Eloxalwerk Ludwigsburg Helmut Zerrer GmbH erst so richtig hellhörig. Denn Probleme lösen, für die bislang noch niemand eine Lösung gefunden hat, ist schließlich ihre Spezialität. Natürlich schafft man das nicht immer alleine. Deshalb kooperiert dieser Beschichtungsexperte intensiv und regelmäßig mit Universitäten und Fraunhofer- Instituten auf dem Gebiet der Grundlagenforschung.

Im Grunde genommen ist die ELB eine Mischung aus einem hochspezialisierten Ingenieurbüro und einem Unternehmen, das die Oberflächen von Leichtmetallen, vor allem Aluminium, oxydisch veredelt. Ihre Spezialität sind die Hybridoberflächen der Marke CERANOD, die einen konkurrenzlos langlebigen und verlässlichen Komponentenschutz ermöglichen. Die Orientierung des Unternehmens an Innovationen prägt die Aufteilung des Mitarbeiterstamms: Fast ein Drittel der Belegschaft kümmert sich hier tagtäglich um Forschung, Entwicklung und Engineering.

Neue Beschichtungen für Operationsbesteck

Um neue Anwendungsfelder zu finden und verbesserte Materialien zu entwickeln, kooperieren die Fachkräfte intensiv mit wissenschaftlichen Einrichtungen: Zusammen mit Partnern entwickeln sie etwa völlig neuartige Beschichtungen für OP-Besteck. Das soll mit einer Antihaftschicht versehen werden, die es zuverlässig keimfrei hält – und die gleichzeitig so beständig ist, dass sie auch nach zahlreichen Desinfektionen nicht abgebaut wird. Aus einem weiteren Forschungsprojekt heraus sind 2017 gleich zwei Patente angemeldet worden. Bei denen geht es um neue Technologien für die additive Fertigung.

Geld und Manpower für die Forschung

Gemeinsam mit einem Fraunhofer-Institut ist es der ELB gelungen, Polymere mit einer neuartigen Lasertechnologie aufzubringen. Das hat gleich drei gravierende Vorteile: Einzelne Stellen können gezielt beschichtet werden. Dabei können mehrere Schichten übereinandergefügt werden. Zudem erspart der Einsatz des Lasers dem Kunden das Aufbringen der Schichten bei höchsten Temperaturen, die zur Folge hätten, dass die Festigkeit des Grundstoffs, in der Regel Aluminium oder Stahl, verloren ginge. Fragt man den Geschäftsführer Jörg Zerrer, warum sein Unternehmen so viel Geld und Manpower für Forschung und Entwicklung aufwendet, klingt die Antwort eher lapidar: „Unser Anspruch ist es, immer besser zu werden und nicht stehen zu bleiben.“ Da verwundert es nicht, dass ein so ambitioniertes Unternehmen oftmals Probleme lösen kann, an denen andere scheitern.

Bild von Jörg Zerrer
Jörg Zerrer
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