Dr. Schneider Unternehmensgruppe

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Weitere Branchen: Chemie/Kunststoff
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Lindenstraße 10-12 96317 Kronach
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2000
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Spitzentechnik, gepaart mit Design


Wenn es um die Innenausstattung von Automobilen im Premium- Segment geht, ist die Dr. Schneider Unternehmensgruppe ein gefragter Entwicklungspartner: Sie ist ein international agierender Zulieferbetrieb mit weltweit 4.000 Beschäftigten und Marktführer bei innovativen Belüftungssystemen und Innenraumverkleidungen in Fahrzeugen. Dabei verbinden die Ingenieure des Unternehmens mit Hauptsitz in Oberfranken ausgeklügelte Technologie mit intuitiver Bedienbarkeit und Ästhetik.

Für den „Audi A8“ hat Dr. Schneider erneut Maßstäbe auf dem Gebiet der Innenraumbelüftung gesetzt: Die Ausströmer, die das Fahrzeug im Inneren mit frischer, kühler oder warmer Luft versorgen, sind im neuen Audi hinter einer Klappe verborgen. Die schwenkt beim Einschalten wie der Wimpernschlag eines Augenlids nach oben und gibt den Blick auf die Klimakomponente frei. Die Dynamik der synchronen Bewegungen und der Geschwindigkeitsverläufe unterstreicht die elegante Optik. Gleichzeitig sorgt die moderne Technologie für ein perfektes Raumklima.

Wie von Zauberhand

Für den „Ferrari GTC4Lusso“ sollten die Oberfranken ein Ablagesystem konzipieren, das bei vordefinierten Maßen Ablagemöglichkeiten für ein oder zwei Becher und ein Smartphone bietet. Entstanden ist ein Cupholder, dessen zwei Deckel sich wie die Flügel eines Schmetterlings öffnen und dann mit einer seitlichen Drehbewegung in einem Schlitz verschwinden. Die Techniker achteten nicht nur auf eine ansprechende Ästhetik, sondern auch auf eine optimale Geräuschabsorption. Der Clou ist ein mehrteiliger silberner Ring: Dreht man ihn um 180 Grad, kommt ein zweiter Becherhalter zum Vorschein. Damit der Ring auch bei starker Vibration an seiner Position bleibt, wurden Magnete verbaut.

Neue Produkte für den Marktführer

Noch einen Schritt weiter ging man gemeinsam mit der Hochschule Hof bei der Entwicklung der kapazitiven Konsole „KaKon“: Mit diesem dreidimensionalen Bedienelement, das in die Mittelkonsole integriert wird, lassen sich Media, Telefon, Klima und Navigation steuern. Das Design ist an die natürliche Handauflage angepasst und ermöglicht höchsten Komfort bei der Bedienung. Gesteuert wird über eine glasartige, berührungssensitive Oberfläche mit integrierter Beleuchtung, die Finger werden mittels haptischen Feedbacks geführt. Für den Vorsitzenden der Geschäftsführung, Parag Shah, steht im Vordergrund, dass man sich mit „KaKon“ erstmals auch in der Elektronik positioniert. „Jetzt können wir ein komplettes Human-Machine-Interface liefern und auch als Systemintegrator auftreten“, resümiert er den Erfolg.

Bild von Parag Shah
Parag Shah
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