CEDON MuseumShops GmbH

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Weitere Branchen: Konsumgüter | Glas/Keramik/Porzellan
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Gabelsbergerstr. 17 80333 München
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125
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Kunstvolle Museumsshops


1998 war das Jahr des Aufbruchs in Deutschlands Museumsläden. Bis dahin haftete ihnen ein ziemlich verstaubtes Image an – weit entfernt von ihrer heutigen Funktion als Spiegelbild der Ausstellungshäuser. Dann betrat die CEDON MuseumShops GmbH die Bühne und wirbelte ordentlich Staub auf: In ihrer Funktion als Betreiberin der Shops überzeugte sie nach und nach 13 Museen und Kunsthallen mit ihrem zeitgemäßen Konzept, das individuell auf die jeweiligen Dauer- und Wechselausstellungen der Häuser zugeschnitten ist.

Ausstellungskataloge, Kunstbildbände und Postkarten in allen Ehren, aber allein damit verleitet man heute kaum noch jemanden zum Einkauf nach dem Kunstgenuss. Die Stärke der Münchner CEDON liegt jedoch nicht nur in einem breiten Sortiment an Merchandisingartikeln, in dem auch schon mal ein Frisbee oder eine Wasserwaage zu finden sind: Ihr Angebot orientiert sich an der inhaltlichen Ausrichtung der Museen und an den Themen der Sonderausstellungen. Dabei greifen diese Münchner keineswegs auf Produkte von der Stange zurück – sie entwickeln die Kreationen vielmehr selbst und werden damit dem Auftritt des jeweiligen Hauses gerecht.

Bis zu 20 Sonderausstellungen

„Wir sind also ständig im Wandel“, erklärt Alexander Fietz, der das Unternehmen zusammen mit seiner Ehefrau Hella und zwei weiteren Gesellschaftern gegründet hat. Das Tempo der Veränderungen zeigt sich sehr gut am Beispiel der Münchner Pinakothek der Moderne, die ebenfalls von CEDON bespielt wird: Pro Jahr kuratiert die Kunsthalle bis zu 20 Sonderausstellungen. Das heißt, der dortige Shop muss bis zu 20 Mal angepasst werden. „Bei großen Ausstellungen installieren wir zusätzlich noch einen Popup- Store“, ergänzt Hella Fietz.

Produkt- und Themenwelten

Als gehöre eins zum anderen, ist dieser Mittelständler seit 2008 mit seiner eigenen Kollektion zu einem bedeutenden Player im Facheinzelhandel avanciert. „Wir offerieren Dinge des täglichen Lebens mit unserer unverwechselbaren Handschrift“, erklärt Hella Fietz. Diverse Papeterieartikel gehören ebenso dazu wie Taschen, Windlichter oder Servietten. Der Clou an diesem Geschäftsmodell, das unmittelbar auf dem Know-how der Museumsshops aufbaut, ist die Vertriebsstrategie: Keiner der Artikel wird einzeln vermarktet. Man vertreibt sie stets im Verbund mit anderen als in sich geschlossene Produkt- und Themenwelten. Mit diesem Konzept rennt CEDON bei den großen Buchhandelsketten offene Türen ein. Aber auch die Premiumhäuser von Karstadt und Kaufhof sind begeistert. Und last but not least betreiben Hella und Alexander Fietz noch drei eigene Design-Shops – und schreiben damit eine weitere Erfolgsgeschichte.

Bild von Hella und Alexander Fietz
Hella und Alexander Fietz
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