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Calvatis GmbH

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Weitere Branchen: Chemie/Kunststoff
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Calvatis GmbH

Entwicklungshelfer in Sachen Sauberkeit


Hygiene ist vor allem für Lebensmittelhersteller das oberste Gebot. Doch Reinigungsprodukte sollten gerade in dieser Branche mit einer möglichst geringen Menge an chemischen Inhaltsstoffen auskommen. Für die Calvatis GmbH ist das ein Anlass, immer mildere Reinigungs- und Desinfektionsmittel anzubieten. Mit gesundheitsschonenden und tierfreundlichen Lösungen aus der eigenen Forschungsabteilung versucht sie sogar, Entwicklungshilfe in anderen Ländern zu leisten.

Wo sich Regularien derart schnell ändern wie in der chemischen Industrie, sind Innovationen kein nettes Extra, sondern ein Muss. „Immer neue Studien und Auflagen zwingen uns, unsere Produkte permanent weiterzuentwickeln“, berichtet der Marketingleiter Andreas Kuczera. So wie vor einigen Jahren, als ein großer Discounter plötzlich entschied, keine Reinigungsprodukte mit einem bestimmten Inhaltsstoff mehr einzusetzen. „Damals mussten wir blitzschnell reagieren und hatten wegen unserer intensiven Forschungsarbeit deutlich schneller Alternativen an der Hand als unsere Marktbegleiter“, sagt Kuczera.

Draußen beim Kunden

Auch durch neu erlassene Verordnungen der EU ist man gezwungen, Produkte anzupassen, beispielsweise bei der Euterpflege. „Inzwischen setzen wir hier nur noch Produkte auf Milchsäure- oder Jodbasis ein, damit sie maximal tierfreundlich sind“, sagt Andreas Kuczera. Da sich die Produkte rasch wandeln, bietet man den Kunden Schulungen an, bei denen der richtige Einsatz vor Ort gezeigt wird. Darüber hinaus liefert die Calvatis GmbH den Anwendern Informationen zu Seuchengefahren, wie derzeit zur afrikanischen Schweinepest, und zeigt Möglichkeiten zur Eindämmung auf.

Einsatz in Entwicklungsländern

Entwicklungshilfe in nachhaltiger Hygiene leistet das Unternehmen etwa in Mittelamerika, Weißrussland oder Brasilien: Gemeinsam mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit hat man dort ein Projekt zur Verbesserung der Milchqualität aufgelegt. „Wir fahren mit unseren Produkten zu den Bauern und zeigen ihnen, wie sie Sauberkeit tierfreundlicher gestalten können“, erzählt Kuczera. Anwender- und Verbrauchersicherheit sind ebenfalls Themen, die aus der Sicht von Calvatis ein Umdenken erfordern: Um in Zukunft eventuelle Rückstände von Reinigungsmitteln auf Maschinen aufspüren zu können, arbeitet die Firma derzeit mit dem Forschungsinstitut Hohenstein zusammen. Den Nachweis möglicher Rückstände könne man dann in Zukunft gleich mit den Produkten mitliefern, erklärt der Marketingleiter und fügt an: „Wir haben noch jede Menge Ideen für Innovationen – und die Sauberkeit von morgen!“

Bild von Thomas Mohr
Thomas Mohr
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