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BSH Holzfertigbau GmbH Das Bodenseehaus

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Alles im Lot


„Schlitzklapppfosten“ ist ein sperriges Wort. Doch Sperrigkeit ist genau die Qualität, die dieses Element des modernen Fertighausbaus zu einer Innovation macht: Die Schiene aus gefastem Konstruktionsvollholz hält Innen- und Außenwände viel besser zusammen als einfache Schrauben und ist damit ein echtes Novum. Diesen Schlitzklapppfosten hat die BSH Holzfertigbau GmbH, bekannt für ihre Marke „Das Bodenseehaus“, gemeinsam mit Monteuren und Kunden entwickelt. Damit kann sie dem Markt nun Fertighäuser von ganz neuer Qualität anbieten.

Ein Fertighaus entsteht am Reißbrett des Architekten, wie jedes andere Haus auch. Der Unterschied zum konventionellen Hausbau: Alle Wände werden im Werk vormontiert und dann an der Baustelle Stück für Stück zusammengesetzt. Fertig ist das Eigenheim. „Ganz so schnell geht das aber nicht“, sagt Gerd Richter, der Geschäftsführer der BSH Vertriebs GmbH, die den Vertrieb der Häuser verantwortet. „Bisher musste der Monteur jede Wand einzeln bemessen und ins Lot bringen. Das dauert seine Zeit. Mit unserer Schiene sparen wir jetzt viel Zeit, und die Qualität stimmt.“ Man muss sich dies so vorstellen: An der Innenseite der Außenwand ist der Schlitzklapppfosten angebracht – eine Schiene, die über die gesamte Höhe der Außenwand läuft. Per Kran senkt man die Innenwand in diese Schiene ab und verankert sie fest im rechten Winkel an der Außenwand. So stabilisieren sich die Wände gegenseitig.

Qualität, die sich rechnet

Das klingt so schlüssig, dass man sich fragt, warum diese Methode nicht standardmäßig im modernen Fertighausbau Anwendung findet. Und doch: Die BSH Holzfertigbau ist nach eigener Aussage das einzige Unternehmen in der Branche, das auf den Schlitzklapppfosten setzt. „Das ist natürlich etwas teurer als die konventionelle Schraubmethode, aber unsere Kunden schätzen die höhere Qualität und natürlich auch die Zeitersparnis auf der Baustelle. Das rechnet sich langfristig“, erklärt Richter.

Energie aus eigener Wasserkraft

Nachhaltigkeit ist ein großes Thema bei der BSH: Seit 1754 ist der Familienbetrieb im Holzgeschäft tätig, und schon vor 40 Jahren hat er ökologisches Bauen zu seinem Thema gemacht. Daher verwendet er Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen. Das Sägewerk und die Verwaltung speisen ihre Energie zudem aus einem betriebseigenen Wasserkraftwerk. Innovation und Nachhaltigkeit gehören für die Häuslebauer vom Bodensee einfach zusammen – damit die Qualität stimmt und alles im Lot ist.

Bild von Carola und Ulrich Riedlinger
Carola und Ulrich Riedlinger
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