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Barfer’s Wellfood GmbH

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Großbeerenstraße 172 12277 Berlin
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Barfer’s Wellfood GmbH

Rohkost, bitte!


Bloß nicht verkocht, getrocknet oder gar gepresst. Also bloß nicht aus der Dose oder dem Sack. Wenn er Hunde- und Katzenfutter dieser Art sieht, kriegt Norman Vogel schlechte Laune. Denn das hat seiner Überzeugung nach nichts mit gesunder Ernährung zu tun. Aus diesem Grund produziert dieser Berliner Unternehmer seit 2011 unter der Bezeichnung BARF ein Tierfutter ganz anderer Art: Der Name steht für „biologisch artgerechte Rohfütterung“ – und beschert Vogel und seiner Barfer‘s Wellfood GmbH ein traumhaftes Wachstum.

„Die meisten Fertigfutter erhalten wenig von dem, was ein Fleischfresser hauptsächlich bekommen sollte, nämlich Fleisch“, stellt Vogel fest. Für Barfer’s Wellfood ist das ein Glücksfall, denn immer mehr Hunde- und Katzenhalter achten nicht nur auf ihre eigene Ernährung, sondern auch auf die ihrer Tiere. Wenn sie im Onlineshop oder in einer der vier Berliner Läden dieses Unternehmens frisches BARF-Futter kaufen, wissen sie genau, was da drin ist, erklärt der Geschäftsführer. Nämlich vor allem Fleisch, Knochen, Innereien und eine geringe Menge Obst und Gemüse, sodass der Mageninhalt kleiner Beutetiere nachgebildet wird.

Mit Qualitätssiegel

Ladengeschäfte im Zeitalter von Onlineshops? „Na klar“, sagt Norman Vogel, „viele Kunden legen Wert auf eine kompetente Beratung vor Ort und wollen deshalb einen Hersteller zum Anfassen.“ Den haben sie mit Barfer’s, und das eine oder andere Qualitätssiegel auch: Vier Produkte dürfen sich mit Zertifikaten gemäß den Vorgaben der Deutschen Landwirtschafts- Gesellschaft (DLG) schmücken. Doch dabei will es Vogel nicht belassen, er will ein noch viel dickeres Brett bohren: „Als erster BARF-Hersteller überhaupt sind wir gerade dabei, den gesamten Betrieb nach DLG-Richtlinien zertifizieren zu lassen.“

Europaweite Expansion

Mindestens zwei Jahre dauert dieser Prozess, erzählt Vogel, und er stehe einer ISO-Zertifizierung in nichts nach. Von den Kosten ganz zu schweigen. Warum tut er sich das an? „Weil wir das Vertrauen in die Branche erhöhen und zweifelnden Tierhaltern die Sicherheit geben möchten, dass sie Barfer’s als Allfuttermittel nehmen können“, erklärt der Geschäftsführer. Davon sind jede Menge Kunden schon heute überzeugt. So sehr, dass der Berliner Mittelständler die Nachfrage kaum noch bewältigen kann. Da hilft nur ein großer Schritt nach vorn: die Grundfläche der Produktionsstätte verdoppeln sowie den Maschinenpark und die Lagerkapazität verdreifachen. Das geschieht auch mit Blick auf die Vision einer europaweiten Expansion mit bis zu 50 Läden insgesamt und immer mehr Produkten. Wenn Norman Vogel daran denkt, bekommt er richtig gute Laune.

Bild von Norman Vogel
Norman Vogel
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