Infos zu
TOP 100
anfordern

Aebi Schmidt Deutschland GmbH

Icon für Anlagen-/Maschinenbau Anlagen-/Maschinenbau
Weitere Branchen: Baugewerbe/Handwerk | Kommunal | Reinigung
Icon für Standort Adresse
Albtalstraße 36 79837 St. Blasien
Icon für Anzahl der Mitarbeiter oder Beschäftigten Beschäftigte
457
Icon für Teilnahmehinweis
TOP 100-Teilnahmen
Icon für Zahl der Teilnahmen in den vergangenen 10 Jahren
Icon: nach links
Icon: nach rechts

Vollelektrischer Saubermann


Feinstaub, CO2-Fußabdruck, Lärmemissionen: Das sind nur drei Faktoren, die dem Ruf nach Elektromobilität Vorschub geben. Da verwundert es nicht, dass sich die Aebi Schmidt Deutschland GmbH, Spezialistin für Kommunalfahrzeuge und Kehrmaschinen, auf die Suche nach sauberen Lösungen gemacht hat. Gefunden hat sie „Generation E“. Dazu zählt etwa der Aufsitzgeräteträger „EC170“ oder die vollelektrische Kehrmaschine „eSwingo“ – batteriebetrieben und daher ohne Emissionen sorgen sie für freie Straßen.

Der mit gefederten Raupenlaufwerken ausgestattete Aufsitzgeräteträger „EC170“ wird von einem höchst effizienten Lithium-Ionen-Akku mit Energie versorgt und von zwei kraftvollen Elektro-Scheibenläufermotoren angetrieben. Und die „eSwingo 200+“ feierte erst im Mai 2018 ihre Messepremiere. Da präsentierte Aebi Schmidt diese erste vollelektrische Kehrmaschine, die mit einem 48-Volt- und einem 400-Volt-Batteriepack ausgestattet ist. Die Kapazität dieser Batterie liegt bei über 60 Kilowatt, und auch der Besenantrieb funktioniert elektrisch. Eine volle Schicht kann die „eSwingo“ im Einsatz sein, bevor ein Aufladen nötig ist. Und das On-Board-Schnellladegerät garantiert volle Batterien in nur zwei Stunden.

Das Know-how zählt

Mit Produkten wie diesen ist das Traditionsunternehmen in St. Blasien zukunftsorientiert aufgestellt. Für diesen deutschen Standort des Schweizer Unternehmens macht der Geschäftsführer Jochen Schneider eine zentrale Ansage: „Weglaufen gilt nicht“, sagt er mit Blick auf die Produktionsverlagerung anderer Firmen in Billiglohnländer. Denn Fachkenntnis und Expertise könne man nicht so einfach transferieren. Wie ernst Schneider das meint, erkennt man beim Blick in die Werkshallen: Schrittweise wurden die Produktionslinien nach dem im eigenen Haus entwickelten Lean-Konzept „Fit for Tomorrow“ umgebaut.

Die Zukunft wird smart

„Wir arbeiten smarter und ergonomischer“, erklärt Jochen Schneider. „Und wir sehen die Zukunft auch in smarten Anwendungen, in der Kommunikation zwischen den Maschinen.“ Intelligente Systeme können in Flughafengeräten ebenso wie in Kehrmaschinen eingesetzt werden. Sie ermöglichen etwa eine GPS-gestützte Standortbestimmung, geben Tipps für ein ökonomisches Fahrverhalten oder behalten Serviceintervalle im Blick. Besonders wichtig für Dienstleister: Mithilfe smarter Lösungen lässt sich die Arbeit exakt dokumentieren und Material verbrauchsorientiert planen. Selbst vor dem Thema „autonomes Fahren“ macht man nicht Halt. Na dann, freie Fahrt für die Zukunft!

Bild von Jochen Schneider
Jochen Schneider
Icon für GeschäftsführerGeschäftsführer


Interview Interview

Wie Aebi Schmidt die Schwarmintelligenz der Mitarbeiter zum Sprühen bringt und was das mit Innovation zu tun hat, erklärt Jochen Schneider.
Jetzt lesen