Zoller + Fröhlich GmbH

Zoller + Fröhlich GmbH

Elektronik/Elektrotechnik
Adresse
Simoniusstraße 22 88239 Wangen
Beschäftigte
240
TOP 100-Teilnahmen

Mit Laser Verbrechen aufklären


In einem ehemaligen Kohlenkeller begannen die Schulfreunde Hans Zoller und Hans Fröhlich, individuelle Steuerungssysteme zu entwerfen und zu bauen. Daraus entstand die Zoller + Fröhlich GmbH, die sich im Laufe der Jahrzehnte zur Marktführerin bei Aderendhülsen, Kabelkonfektionstechnologie und Lasermesstechnik entwickelte. Heute hat sie allein in Deutschland 240 Beschäftigte. Und sie wird schon in der zweiten Generation von der Familie Fröhlich geführt.

Die Erfindung der Aderendhülsen war ein Meilenstein für diese Allgäuer Elektrotechniker. Denn zuvor verlötete man Drähte an der Kontaktstelle für eine bessere Einführung in die Klemmstelle – mit der Gefahr, dass sie brachen. Heute crimpt man die Drähte in Aderendhülsen, so bleiben sie flexibel. Das Crimpen übernimmt eine Maschine, deren Erfindung ein weiterer bedeutender Schritt auf dem Weg zur Marktführerschaft war. Nach wie vor ist die Kabelkonfektionstechnik und ihre ständige Weiterentwicklung eines der wichtigsten Standbeine dieses Unternehmens.

Scanner für Industrie und Polizei

Ein weiteres Standbein sind Laserscanner, die ihre Umgebung dreidimensional vermessen können. Zoller + Fröhlich entwickelte die Scanner im Laufe der Jahre so weit, dass sie immer kleiner und leichter wurden. Mittlerweile werden sie von Vermessungsingenieuren für die unterschiedlichsten Anwendungen genutzt – etwa in der Architektur, der Archäologie, der Industrie, der Forensik oder beim Denkmalschutz. Die Polizei kann mithilfe von Virtual Reality Personen virtuell in die gemessene Umgebung setzen und damit den Tathergang rekonstruieren. In der Industrie lässt sich die Fabrikplanung mithilfe der Messdaten effizient digitalisieren. Ebenfalls eine innovative Entwicklung: Thermalkameras können in die Laserscanner integriert und Vermessungsdaten so mit thermografischen Informationen kombiniert werden.

Mit Kundenberichten werben

Viele Ideen entstehen in informeller Runde, in wöchentlichen Besprechungen und direkt über Kundenfeedbacks. Der Geschäftsführer Dr. Christoph Fröhlich ermutigt seine Mitarbeiter dazu, ihn jederzeit anzusprechen oder Vorschläge an das Innovationsteam weiterzugeben. Während seiner Promotion hat er viele Kontakte zu Hochschulen geknüpft. Auch die nutzt Dr. Fröhlich für das Personalmarketing, um immer wieder neue hoch qualifizierte Mitarbeiter zu finden – aber auch für Forschungsprojekte. Was die Experten entwickeln, stellt das Unternehmen auf Messen und im Newsletter vor. Außerdem erstellt man Case-Studies, in denen die Kunden vom erfolgreichen Einsatz der Produkte berichten – eine bessere Werbung gibt es nicht.

Dr. Christoph Fröhlich
Geschäftsführer

„Wer führend bleiben will, muss immer wieder Neues erfinden – und es erfolgreich auf den Markt bringen.“