W. Dimer GmbH
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W. Dimer GmbH

Druck/Papier/Verpackung
Weitere Branchen: Chemie/Kunststoff | Transport/Verkehr/Logistik
Adresse
Haseläckerweg 4 79725 Laufenburg
Beschäftigte
40
TOP 100-Teilnahmen

Vielfalt ist Programm


Beeindruckend groß ist das Portfolio der W. Dimer GmbH: von maßgefertigten Schaumstoffverpackungen über Saugeinlagen in Fleischschalen und Dentalservietten für den Zahnarzt bis zu schalldämmenden PU- und Verbundschäumen in Maschinen und Gebäuden. Und da man die internen Prozesse und die Kundenwünsche stets im Blick hat, gibt es immer etwas zu verbessern. Deshalb steht der Geschäftsführer täglich mit seinen Mitarbeitern in Kontakt und reagiert prompt, wenn aus den eigenen Reihen neue Ideen kommen.

„Unser breites Angebot an Saugeinlagen, Schaumstoff und Zellstoffwatte ist seit der Unternehmensgründung 1930 ständig gewachsen“, erklärt der Geschäftsführer Armin Dannenberger die Vielzahl der Produkte. „Da lassen sich so manche Abläufe unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit sehr gut optimieren.“

Recycling im eigenen Betrieb

Das aktuelle Beispiel ist eine echte Business-Model-Innovation: Das Unternehmen verarbeitet Schnittreste, die beim Beschneiden von PU-Schaum-Blöcken und -Formteilen entstehen, einfach zu Neuware weiter. „Dazu haben wir eine neue Maschinenlinie entwickelt, die ein betriebsinternes Recycling des Seitenbeschnitts erlaubt“, erläutert Dannenberger. Das ganze Konzept schont die Umwelt, denn es muss kein Material von außen per Lkw angeliefert werden. „Zudem betreiben wir die Anlage mit Strom aus unserer Fotovoltaik-Anlage“, erklärt Armin Dannenberger schmunzelnd. Ein weiterer Vorteil: Die Neuware kann im Betrieb wiederverwendet oder auch verkauft werden. Die beiden neuen Optionen haben der W. Dimer GmbH ein Umsatzplus von 10 % beschert.

Gemeinsam verbessern

Damit innovative Produktionsveränderungen wie die beschriebene zügig realisiert werden können, ist der Geschäftsführer auf das regelmäßige Feedback seiner Mitarbeiter angewiesen. Das holt er sich am liebsten persönlich: „Mein Tag beginnt mit einem Besuch in der Produktion, wo ich den Fertigungsleiter, aber auch die einzelnen Mitarbeiter nach dem Stand der Dinge befrage.“ Oft werden dabei neue Ideen an ihn herangetragen. Im Kaizen-Programm der Firma mit dem Namen „DIM Padem“ werden diese Ideen diskutiert, wobei die Vertreter aus der Entwicklung, der Produktion, der Verwaltung und dem Vertrieb gleichberechtigt sprechen. „Die Stimme des Facharbeiters hat jedoch ein besonderes Gewicht, denn er muss die meisten der Ideen tagtäglich verwirklichen“, sagt Dannenberger. Und ganz offensichtlich profitiert die W. Dimer GmbH von den zahlreichen unterschiedlichen Meinungen und Produkten – Vielfalt ist hier also Programm.

Armin Dannenberger
Geschäftsführer

„Durch innovative Verbesserungen erreichen wir den größtmöglichen Nutzen für uns und unsere Kunden.“