VOM FASS AG
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VOM FASS AG

Handel
Weitere Branchen: Nahrungsmittelindustrie/-handel
Adresse
Am Langholz 17 88289 Waldburg
Beschäftigte
70
TOP 100-Teilnahmen

Den Ideenpool angezapft


Sehen, probieren, genießen: So lautet die Geschäftsidee der VOM FASS AG. 1994 startete sie als Franchisefirma – mittlerweile verkaufen ihre Partner in 25 Ländern die Produkte vom Bodensee: Essige, Öle, Spirituosen, Weine und Liköre. Und die zapft man für die Kunden in kleinen Mengen direkt aus dem Fass, dem Glasballon oder dem Tonkrug. Um ihre Kunden zu begeistern, denken sich die 70 Mitarbeiter in der Zentrale in Waldburg immer wieder etwas Neues aus.

Die selbst produzierten Erzeugnisse stehen im Mittelpunkt dieses erfolgreichen Unternehmens. Daher sind die Mitarbeiter stets auf der Suche nach Neuerungen: Einzigartig ist bereits der Essig, den sie aus der jeweils namensgebenden Frucht herstellen. „Eine Seltenheit in der Produktion und der Qualität, die man heute kaum mehr findet“, betont Thomas Kiderlen, der Vorstandsvorsitzende und Sohn des Unternehmensgründers Johannes Kiderlen. Der besaß vor der Gründung 25 Getränkemarktfilialen und baute seine Idee für das heutige Unternehmen auf der Erkenntnis auf, dass es immer mehr Singlehaushalte gibt – und die bevorzugen kleinere Mengen.

Kontrolltool für Franchisepartner

Ebenso wichtig wie die Produkte war ihm der Erfolg seiner Franchisepartner. Für die denkt sich die Geschäftsleitung daher auch heute noch ständig etwas Neues aus: Zuletzt veränderte sie zum Beispiel das Ladenbaukonzept und führte ein Shop-Management-System ein. Damit verschafft sie den Händlern mehr Verkaufsfläche und somit weniger Lagerkosten und automatisiert gleichzeitig die Bestellungen. Die mussten die Händler bislang nämlich manuell abwickeln. „Mit dem Kontrolltool ist endlich eine Filialisierung der Geschäfte möglich“, sagt Kiderlen. Ein Franchisepartner kann nun also mehrere Läden betreiben.

Reisen bildet

Statt ein spezielles Innovationsteam zu beschäftigen, setzt der Vorstandsvorsitzende auf die Kreativität der einzelnen Mitarbeiter: Jeder überlegt für seine Abteilung, was man dort verbessern könnte. So werden alle zu Managern für Neues. Auch die Franchisepartner liefern bei regelmäßigen Treffen immer wieder neuen Input. Weitere Anregungen erhält Kiderlen auf seinen vielen Reisen zu den Franchise-Standorten weltweit. Dank seiner Streifzüge durch die Innenstädte kommt er jedes Mal mit frischen Ideen nach Deutschland zurück. Zudem haben alle Mitarbeiter jederzeit Zugriff auf zig Fachzeitschriften für Kochen, Wein oder Gastronomie. Findet jemand etwas Interessantes, schickt er eine Rundmail. So geht keine Idee verloren.

Johannes und Thomas Kiderlen
Vorstände

„Wettbewerb ist gesund – er führt uns immer wieder vor Augen, wo wir besser werden können.“