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RORA MOTION GmbH & Co. KG

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Weitere Branchen: Konsumgüter
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Rathausplatz 5 83435 Bad Reichenhall
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Kombinieren leicht gemacht


Praktisch in jedem Auto und in jedem Airbus sind sie verbaut: die Teile der RORA MOTION GmbH & Co. KG. Denn diese Firma aus Bad Reichenhall produziert Elastomere, mit denen sie sich in der industriellen Großfertigung unterschiedlicher Branchen etabliert hat. So beliefert sie etwa die Hersteller in der Automobilbranche mit Dichtungssystemen für Filter oder mit kombinierten Bauteilen aus Gummi und Kunststoff oder Gummi und Metall. Und Flugzeug- und Bahnhersteller beziehen Kunststoffteile für ihre Kabinen.

Treiber für Neuheiten ist bei diesem kleinen südbayerischen Unternehmen häufig der Blick auf die Bedürfnisse der Kunden. So produzierte man schon lange die Gummidichtungen für ein Kühlsystem eines Automobilzulieferers. Der bekam parallel dazu von einem anderen Unternehmen das dazugehörige Kunststoffteil und musste beides passend verbinden. Also boten die Techniker von RORA MOTION an, ein einziges Bauteil aus beiden Komponenten zu entwickeln – Kunststoff und Gummi. Das verbaut der Kunde jetzt und hat dadurch einen dreifachen Vorteil: Es spart Arbeitszeit, ist weniger fehleranfällig und kostengünstiger in der Herstellung.

Gutes Innovationsklima

Das ist möglich, weil die Geschäftsführung von RORA MOTION ein anregendes Betriebsklima mit vielen Annehmlichkeiten geschaffen hat. Ihren Mitarbeitern lässt sie viel Freiraum für Neuerungen und prüft und verwirklicht deren Ideen schnell. So war es auch der Einfall des Produktionsleiters, die auf zwei Werke aufgeteilte Produktionslinie für Gummi und für Kunststoffe in einem Werk zu konzentrieren. Das war leicht zu bewerkstelligen, da man für beide Materialien ähnliche Verarbeitungsmethoden nutzt. Auch die Verbundbauteile können so nun an einem Ort gefertigt werden. Deshalb ist das Unternehmen auch als Arbeitgeber attraktiv – zumal es in einer beliebten Ferienregion liegt. „Unseren Mitarbeitern wird einfach nicht langweilig. Daher haben wir auch kaum Fluktuation“, erklärt der Geschäftsführer Daniel Meister.

Umweltfreundliche Technologie

Auch Nachhaltigkeit und die Schonung der Ressourcen stehen im Fokus dieser Ingenieure aus Bayern. Denn Elastomere sind bis heute nicht recycelbar. Bei der konventionellen Spritzgussproduktion gibt es üblicherweise 30 % bis 40 % Ausschuss – zum Nachteil der Kunden und der Umwelt. Dieser Ausschuss fällt bei den findigen Bayern komplett weg: Sie produzieren die Bauteile ganz einfach gratfrei.

Bild von Daniel Meister
Daniel Meister
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„Bei der Entwicklung unserer Produkte setzen wir vor allem auf die Innovationsfreude unserer Mitarbeiter.“