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Anders denken


Als Hartmut Hoffmann 2008 seinen Posten als Geschäftsführer bei der RK Rose+Krieger GmbH antrat, war nicht absehbar, dass er stürmischen Zeiten entgegengehen würde. Nur ein Jahr später war es so weit: Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise hatte auch diesen Hersteller von Komponenten, Modulen und Lösungen für die Automatisierungstechnik erfasst. Heute spricht Hoffmann von einer Chance, die der damalige Knall der Firma eröffnet hat: „Die Krise war ein Glücksfall, weil sie uns geholfen hat, anders zu denken.“

Der Mittelständler hat die globale Erschütterung halbwegs unbeschadet, also etwa ohne Massenentlassungen, überstanden. Und das vor allem deshalb, weil er seine Mannschaft in der Not zusammengeschweißt hat. Das war noch aus einem anderen Grund wichtig: Bei seinem Amtsantritt kam Hoffmann zu dem Schluss, dass es sich bei dem 1972 gegründeten Unternehmen um eine „sehr schöne, aber nicht stabile Hülle“ handelte. Gewiss, der Mittelständler hatte bis dahin nicht alles falsch gemacht. Aber er hatte einige Entwicklungen verpasst und sich in einem „Sammelsurium ohne Linie“ verloren, wie es der Geschäftsführer formuliert.

Strukturen aufbrechen

Hoffmann krempelte die Ärmel hoch und machte sich ans Werk. Allerdings nicht nach Gutsherrenart, sondern unter weitreichender Beteiligung seiner Mannschaft. „Wenn man innovativ sein will, muss man sich von dem Gedanken lösen, dass der Chef alles besser weiß und den Mitarbeitern sagt, was sie zu tun haben“, lautet sein Leitsatz. Gleichwohl wusste der neue Geschäftsführer, dass die innovativen Prozesse von Rose+Krieger einer grundlegenden Überarbeitung bedurften und verkrustete Strukturen aufzubrechen waren.

Aus tiefer Überzeugung

Das Schlüsselwort dieses tief greifenden Prozesses, der die Tochter der Phoenix Mecano AG bis heute begleitet, lautete „Kaizen“. Diese japanische Managementmethode führt aber nur zu neuen Ufern, wenn die Mitarbeiter ohne Wenn und Aber eingebunden sind – nicht aus Pflichtgefühl, sondern aus tiefer Überzeugung. Beispielsweise indem sie sich zum „Lean Office Master“ oder zum „Lean Production Master“ ausbilden lassen und damit umfassende Verantwortung für die kontinuierlichen Verbesserungsprozesse übernehmen. Bei Rose+Krieger ist dieses Experiment auf der ganzen Linie geglückt. „Wir machen heute mit mehr Ruhe und derselben Mannschaft mehr Umsatz als vor der Krise“, sagt Hartmut Hoffmann zufrieden.

Bild von Hartmut Hoffmann
Hartmut Hoffmann
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„Wenn wir erkennen, dass Veränderungen meist mehr Chancen als Risiken bieten, sind wir innovativ.“