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Pöppelmann GmbH & Co. KG

Icon für Chemie/Kunststoff Chemie/Kunststoff
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Bakumer Straße 73 49393 Lohne
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1785
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TOP 100-Teilnahmen
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Pöppelmann GmbH & Co. KG

Kappen, Stopfen und mehr


Misst man den Innovationscharakter eines Unternehmens am Engagement seiner Beschäftigten, rangiert die Pöppelmann GmbH & Co. KG im niedersächsischen Lohne ziemlich weit vorn: Deutlich mehr als die Hälfte ihrer 1.785 Mitarbeiter hat 2015 Verbesserungsideen eingebracht, knapp ein Drittel der rund 1.200 Vorschläge wurde realisiert. Die innovativen Ideen sind maßgeblich am Erfolg dieses Kunststoffverarbeiters beteiligt.

Kaum verwunderlich ist deshalb, dass der Geschäftsführer Torsten Ratzmann als eine der Kernkompetenzen dieses traditionsreichen Familienunternehmens die Motivation seiner Mitarbeiter identifiziert: Das kompetente und leidenschaftliche Team sei es, das „den entscheidenden Unterschied“ mache – gute Voraussetzungen für die innovationsfreudige Kultur, die der Geschäftsleitung überaus wichtig ist. Es ist vermutlich dieser Ideenreichtum, der die 1949 gegründete Firma vom bescheidenen Korkenhersteller zu einem bedeutenden Kunststoffverarbeiter gemacht hat. In Lohne produzieren die „Pöppelfrauen und -männer“ heute in drei Werken, zudem unterhält man Niederlassungen in Frankreich und den USA.

Üppiges Portfolio

Längst geht das Portfolio weit über die Sparte „Kappen und Stopfen“ hinaus. So entwickeln und fertigen diese Kunststoffspezialisten Verpackungen und Behältnisse für den Haushaltsgebrauch ebenso wie Funktionsteile etwa für die Pharma- und die Medizintechnik, dazu kommt eine Produktlinie für den Erwerbsgartenbau. Außerdem operiert Pöppelmann als Entwicklungspartner, der für namhafte Industriekunden sowie große Automobilhersteller und -zulieferer firmeneigenes Know-how und modernes Equipment für die Realisierung technischer Spritzgussteile zur Verfügung stellt – von der Konzeption bis zur Serienfertigung.

Impulse aufgreifen

Versteht sich, dass eine solche Angebotsvielfalt nicht denkbar ist ohne den Einsatz modernster Technologien und die Bereitschaft, „Innovation eine Chance zu geben“, wie Ratzmann es ausdrückt. Es gelte, Impulse, Ideen und Handlungsfelder der Kunden aufzugreifen und daraus innovative Ansätze zu generieren. Ein großes Thema ist beispielsweise der Ruf nach immer leichteren Kunststoffteilen. Durch die Kombination verschiedener Technologien und Materialien habe man es geschafft, deutliche Gewichtseinsparungen zu realisieren, bei gleicher oder gar höherer Belastbarkeit. Übrigens geht man durchaus strategisch an die Auslotung neuer Chancen heran. So klopfen die Verantwortlichen aktuell das exotisch wirkende „vertical farming“, also den Anbau von Salat und Gemüse in Gebäuden, auf mögliches Potenzial ab.

Bild von Torsten Ratzmann
Torsten Ratzmann
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„Wir werden auch 2017 mit unseren wichtigsten Partnern gemeinsame Innovationsfelder definieren und bearbeiten.“